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Full text of "Gerd Jansen - Thema und Variation / Workbook 7"

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Werke Band VII 


Serie 76 (Schema) 


Thema und Variation 


Gerd Jansen — Arbeiten 1991 — 1996 


Institut für bildnerisches Denken 
Grenzach-Wyhlen 


Jörg Becker: In den plastischen Serien von Gerd Jansen manifestiert sich die konsequente Beschäftigung des 
Künstlers mit Problemen der Ordnungs- und der Zufallshaftigkeit als Konstanten seines bildhauerischen 
Schaffens. Inspiriert von Naturwissenschaft und spekulativer Forschung, bilden geometrisch anmutende 
Konstellationen vielfach den Ausgangspunkt seiner Arbeiten. 

In der Regel bereiten Zeichnungen oder Collagen den bildhauerischen Arbeitsprozess vor. Die so aus seriellen 
Prinzipien entwickelten Darstellungen sind jedoch nie bloße Entwürfe der anschließend durch bildhauerische 
Techniken plastisch umgesetzten Vorstellungen. Hierbei ist für Gerd Jansen in der Weise eine handwerkliche 
Angemessenheit wichtig, dass die seinen Objekten zugrundeliegenden Überlegungen für den Betrachter sichtbar 
gehalten werden. 

Bei der Übertragung von Zeichnung oder Collage in ein dreidimensionales Gebilde treten Faktoren hinzu, die 
unsere durch Naturwissenschaft und Technik im 20. Jahrhundert — scheinbar — verbürgte Gewissheit der 
vollkommenen Kalkulierbarkeit und Verfügbarkeit der Wirklichkeit für das menschliche Wissen in Frage stellen. 
Gerd Jansens Objekte erweisen sich als ebenso präzise wie zufallsbestimme Anschauungsbeispiele. Insofern ist 
er nicht nur ein Bildhauer mit außergewöhnlichem ästhetischem Gespür, sondern macht dutch sein plastisches 
Schaffen anhand einfacher Dinge, die in einem komplexen Zusammenhang stehen, metaphysische Hintergründe 
seiner Arbeit kenntlich. Das scheinbar Kalkulierbare wird wieder zu etwas Überraschendem und durch seine 
ästhetische Gestaltgebung sinnlich Erfahrbarem. 


Gerd Jansen: Diese Zeilen schrieb Museumleiter Jörg Becker 1996 zur umfangreichsten Ausstellung einer 
Auswahl der folgenden Arbeiten im Museum Goch (3 Wand- und 8 Tischserien). Der Titel konnte nicht anders 
lauten als Tihesma und Variation. 1997 folgte noch eine etwas kleinere, weniger „strenge“ Ausstellungsversion in der 
Galerie Cogniat in Basel. 2007 habe ich einige Serien in die Ausstellung da capo (im Haus Salmegg in Rheinfelden) 
integriert. Die großen Zeichnungs- und Collagenserien sind bisher noch nicht öffentlich gezeigt worden, obwohl 
ich für die Präsentation mindestens einer Serie Eichenrahmen angefertigt hatte. Es gab nie eine räumliche 
Gelegenheit, diese doch immerhin 15 m langen Serien zu installieren. 2016, beim Wegzug aus unserem großen 
Haus in Wyhlen, wo ich mit meiner Familie seit 1992 gelebt hatte und wo die meisten Arbeiten dieser Werkphase 
entstanden waren, wurden bis auf 2 Tischserien und eine sich in Privatbesitz befindende Serie, alle anderen 
Tischserien vom Centre d’Art Contemporain Frank Popper in Marcigny (Frankreich) übernommen. Die große 
Stoffwürfelserie 111 und die Nocturne-Pavillon-Modelle 112 musste ich leider „auflösen“. 

Die folgende Werkgruppe ordne ich zeitlich zwischen 1991 bis 1996/97 ein. Es gibt allerdings Rückgriffe auf 
frühere Ideen, sowie experimentelles Suchen, freies Arbeiten und zunehmende Verwendung der Primzahlen 
gegen Ende dieser Werkphase. Diese Übergangsarbeiten fanden dann auch in der folgenden Werkgruppe Bilder 
als Musik eine Weiterführung, z. B. die Serien der Malereien auf kleinen Holztafeln. 

Die ursprüngliche Intention, dem Kunstbetrieb mit umfangreichen Serien entgegen zu wirken, mit Serien, die 
mich gleichsam meditativ und zeitlich (über ein Jahr hinweg) begleiten und in die deshalb auch sich ändernde 
Parameter einfließen können, änderte sich gegen Ende dieser Phase wieder zugunsten von Einzelwerken bzw. 
kleineren Serien. Dies hatte vor allem den Vorteil, den reichhaltigen Ideenvorrat berücksichtigen und flexibler an 
Ausstellungsprojekten mitwirken zu können. So wurde auch, zu dem Zeitpunkt freilich noch unbewusst, der 
kräftemäßige Freiraum für das im Jahre 2000 gegründete Institut für bildnerisches Denken geschaffen. 


Hoimar von Ditfurth: Eine der zentralen Entdeckungen der modernen Wissenschaft ist die Einsicht, dass die 
Beständigkeit, in der sich die Welt unserem Erleben präsentiert, nur scheinbar ist. Sie ist eine Art optischer 
Täuschung, hervorgerufen durch die relativ zu kurze Lebensdauer des menschlichen Beobachters. Alles, was im 
Universum existiert, ist das vorläufige Ergebnis einer seit unvorstellbar langer Zeit ablaufenden Entwicklung, die 
wir neuerdings bis zu jenem fernen Punkt zurückzuverfolgen gelernt haben, der als der Anfang der Welt 
anzusehen ist. 

Was vor diesem Punkt war, bleibt uns verschlossen. Warum es einen Anfang gab, ist eine unbeantwortbare 
Frage. Auch der Ursprung der Struktur der Urmaterie, der Bau des Wasserstoffatoms, ist für uns in dem 
Geheimnis dieses Anfangs und seiner Ursache verborgen. Alles das aber, was sich aus diesem Anfang ergeben 
hat, ist ein legitimer und grundsätzlich zugänglicher Gegenstand naturwissenschaftlicher Untersuchung. Der 
nächste Schritt in der Erkenntnis bestand in der Entdeckung, dass die Entwicklung kontinuierlich ist, in sich 
geschlossen. Es gibt nicht, wie wir zuerst glaubten, eine kosmische Entwicklung der toten Dinge, der Gase, 
Sonnensysteme und Spiralnebel, und daneben eine unabhängige von kosmischen Geschehen auf der Oberfläche 
unseres — und anderer — Planeten sich vollziehende biologische Evolution. 

Wir beginnen heute zu begreifen, dass die Aufeinanderfolge ganzer Fixsterngenerationen die Ursache gebildet 
hat für die sich im Ablauf von Jahrmilliarden abspielende Erzeugung der 92 Elemente, aus denen alles besteht, 
was uns umgibt. Die Astrophysiker und Chemiker haben herausgefunden, dass die Eigenschaften der durch 
diesen kosmischen Prozess aus dem Wasserstoff des Anfangs hervorgegangenen Elemente ihren 
Zusammenschluss zu Molekülen immer komplizierterer Struktur unausweichlich zur Folge haben mussten. Das 
geschieht, wie moderne radioastronomische Beobachtungen beweisen, sogar heute noch im freien Weltraum. 
Umso rascher vollzog sich der Prozess auf der Oberfläche von Planeten, deren Gravitation die Moleküle auf 
engstem Raum konzentrierte. 

Biochemiker und Entwicklungsforscher haben in den vergangenen Jahren belegt, dass der Zusammenschluss der 
Moleküle aus der gleichen, inneren Gesetzlichkeit weiter fortschreiten musste bis zu einem Niveau der 
Kompliziertheit, das den Beginn der biologischen Phase der Entwicklung einleitete. Die Materie musste unter 
dem Einfluss der Naturgesetze nicht nur Sonnen- und Milchstraßensysteme, sondern auch lebende Strukturen 
hervorbringen. So, wie die Naturgesetze sind, und so, wie die Materie beschaffen ist, war die Entstehung von 
Leben - genügend große Zeiträume vorausgesetzt — nicht nur wahrscheinlich, sie war unausbleiblich. 

Mit Hilfe moderner Großrechner ist der Augenblick der Weltentstehung und die anschließende Evolution 
skizzenhaft rekonstruierbar. Mit diesen Geräten ist es möglich, unzählige alternative Ausgangs-Modelle mit 
probeweise eingesetzten Anfangstemperaturen, Reaktionshäufigkeiten zwischen den verschieden aus dem 
„Urplasma“ hervorgehenden subatomaren Partikeln durchzurechnen und ihre Ergebnisse mit heutigen 
Beobachtungsdaten zu vergleichen. Diese Untersuchungen zeigen beispielsweise, dass Wasserstoff und Helium 
die beiden einzigen Elemente waren, die aus dem Feuerball des Anfangs hervorgingen. Nach ihrer Entstehung 
gab es keine Temperaturen mehr, die weitere, schwerere Elemente durch Verschmelzung hätten entstehen lassen 
können: sieben Prozent Helium, sonst nur Wasserstoff, das war das ganze Material, das für die Erbauung der 
Welt zur Verfügung stand. Daraus ist alles hervorgegangen, was es heute gibt, uns selbst nicht ausgenommen. 
Dieser vergleichsweise so wunderbar bescheidene Satz von Ausgangsbedingungen — Wasserstoff plus Zeit plus 
Raum plus Naturgesetze — genügt, um die ganze Welt entstehen zu lassen. 


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4 


Ewiges Thema mit leidvollen Variationen 


Nicht nur in der Musik, Kunst und Dichtung, in der Wissenschaft und Technik und allen voran in der 
Natur, finden wir Grundstrukturen auf vielfältigste Weise variiert. Hier stehen wir vor Wundern und 
sind fasziniert von diesem unendlichen Spiel der formalen Zusammenhänge und erst recht davon, diese 
im Bewusstsein als solche zu erkennen. 


Das ist die eine Seite unserer Welt, die wunderbare, glückliche, uns geschenkte Seite. Doch es gibt noch 
eine andere Seite, ein anderes Thema, das seit Beginn unserer Tage in unzähligen, unsinnigen 
Variationen immer und immer wieder, scheinbar nicht enden wollend, unsere Tage trübt und unsere 
Existenz fraglich werden lässt: der Krieg. 


Allgemeiner gesagt ist es das Böse, das sich immer wieder in neuen Variationen in und zwischen unsere 
Leben drängt und Opfer fordert und quasi unersättlich und unübersehbar Schmerz und Leid, Grauen 
und Dunkelheit ausstreut. 


Es scheint so, dass wir Menschen dies einfach so als unabwendbar akzeptieren und gleichgültig unserer 
Wege gehen. Es scheint so, dass wir diesem Variationenspiel großzügig freien Lauf lassen. Welcher 
Grad von Bewusstsein fehlt, dass wir diesen Schein aufhellen, diese böse Variationenserie beenden 
können und was tritt an die Stelle des Bösen? 


Ich denke, wir müssen einfach das Thema beenden, das, woraus alle Variationen herausfließen. Dazu 
wird sich unser Bewusstsein ändern müssen und zwar in der Weise, dass unsere geistigen Kräfte viel 
stärker von Mitgefühl und Verantwortung durchdrungen werden. Unser geistiges Vermögen wird so 
zunehmend zum Bollwerk gegen das Böse. 


In jedem Menschen ist ein sich entwickelndes Bewusstsein angelegt und — ist es nicht eigenartig 
widersprüchlich — gerade in leidvollen Stunden leuchtet es wunderbar hell und wir schen die Welt 
plötzlich mit anderen Augen, ja, wir schen eine andere Welt. 


Ich möchte dieses Bnch all den unzähligen Menschen und Tieren widmen, die Opfer wurden 
und immer noch durch menschliches Unvermögen Leid erfahren müssen. 
Aber auch an alle die, die bereits am neuen Thema für unsere Welt, am Licht des Guten arbeiten, 
möchte ich dankbar erinnern. 


091-3 


Wir sind alle wie Gitarren 
mit Herz und Seel‘ besaitet, 
oft spielen wir wie grobe Narren, 
dass es viel Schmerz und Leid bereitet. 


Wir sollten daher fleißig üben 
Triolen der Empfindsamkeit, 
dass hier auf Erden Glück und Frieden, 
erfreuen uns - statt Krieg und Streit. 


GJ 1980 


9 


Beim Geltungsbereich des Begriffs Evolution denken die meisten immer nur an 
die biologische Entwicklungsgeschichte. Es ist aber immer deutlicher geworden, 
dass das Entwicklungsprinzip nicht nur für den Bereich der belebten Natur gilt. Es 
ist weitaus umfassender. Es ist, deutlicher gesagt, das umfassendste denkbare 
Prinzip überhaupt, denn es schließt den ganzen Kosmos ein. 


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Thema und Variation — Beschreibung 


Die wichtigsten Werke der Jahre 1991 bis 1996 waren groß angelegte Zeichnungs- und Collagenserien 
und, parallel dazu, Serien kleinerer Skulpturen, die in systematischen Anordnungen auf maßlich 
angepassten Tischen präsentiert wurden. Diese Werke brauchten für ihre Erstellung jeweils eine gute 
Portion Durchhaltevermögen. Ein kleiner Rückblick auf den bisherigen Werkverlauf möge daher 
hilfreich sein zum besseren Verständnis dieses siebten Anlaufs ein allgemeines Prinzip zur 
Bilderstellung zu finden. 

Ausgehend von dem Wunsch für Musik ein bildliches Äquivalent zu schaffen, findet sich in der ersten, 
noch mit einer Frage betitelten Werkreihe Musi& im Bild? nahezu ein Kunterbunt an Versuchen und 
Materialien. Hervorzuheben — und vergleichbar den Dimensionen der großen, hier im Buch 
dokumentierten Serien — sind die umfangreiche Folge der Chopin-Ilustrationen und zwei doch recht 
große Installationen. In der Gruppe Gedankenmodelle wechselte ich wieder zurück in kleinere 
\Werkformate und suchte nicht eine bestimmte Musik, sondern einfache Gedanken in Bilder zu fassen. 
Meine naturwissenschaftliche Herkunft zeigte sich in Ein Experiment zur Ganzbeit in den physikalischen 
Skulpturen, eine erste wichtige homogene Werkgruppe. Von Bedeutung war die Verwendung immer 
gleicher Aufbauteile in den Skulpturen, also quasi die Entwicklung einer plastischen Sprache. Im 
Abschnitt Das Weltall als Idee konzentrierte ich mich auf eine einzige Form, den Kreis. Parallel und als 
Gegensatz dazu, floss eine umfassende Gedankenarbeit in die wenigen, technisch aber anspruchsvollen 
Skulpturen. Die Reduzierung der äußeren Möglichkeiten durch einen längeren Studienaufenthalt in 
Paris, brachte in voller Klarheit die entscheidende Erkenntnis des seriellen Prinzips. In Die 
Komplementarität von Feld und Gestalt erzeugen auf minimalistische Weise z.B. zeichnerische Prinzipien 
immer wieder gleich angewandt, ähnliche, aber nie gleiche Ergebnisse. Eine Arbeitsweise, die auch in 
diesem Buch wieder Fortsetzungen findet. Diese Entdeckungen entfaltete ich, zurück in Düsseldorf, in 
vielfältigster Weise in größeren Skulpturen und Zeichnungen, welche in einem gesonderten Band 
dargestellt sind (5.1). Ein erneuter Wohnungswechsel, diesmal nach Basel, hatte ebenfalls bedeutende 
Konsequenzen. Das Prinzip der Wiederholung wurde fester Bestandteil meiner Arbeit und ich verband 
immer enger zwanglos Konzeptuelles mit spielerischem Tun. Die strukturbildende Bedeutung der Linie 
festigte sich immer mehr. Obwohl es in dieser Gruppe schon sehr viele Arbeiten dazu gab, war es doch 
die nun folgende Etappe Thema und Variation, die das Prinzip der Wiederholung, die Linie (zeitlicher 
Verlauf), die Serie, das Konzeptuelle, das Kalkulierte und das Zufällige in Form von vielen Rückgriffen 
auf schon praktizierte Arbeitsweisen, in äußerst diszipliniert angelegten Großserien zu veranschaulichen 
vermochte. Das ich diese, doch für die Ausstellungspraxis eher sperrigen Arbeiten in Angriff nahm, 
liegt sicher einerseits in meinem Temperament begründet, dass mich seit je zu systematischem 
Vorgehen drängt und andererseits in dem damaligen Unbehagen über die Schnelllebigkeit der 
Kunstszene, der ich quasi Monumente der Konzentration und Zeitlosigkeit entgegensetzen wollte. 


12 


Thema und Variation also wählte ich zum Titel für die folgende Werkreihe. Nicht, dass dieser Titel zuvor 
nicht gepasst hätte — denn ein gesetztes Prinzip immer wieder in etwas anderer Weise aufzugreifen war 
schließlich schon lange vorher meine beliebte Strategie — hier nun reduzierte ich auf wenige 
Konzentrate und entfaltete diese dafür in größere Dimensionen, um durch die zwingende Kraft der 
Größe, die auch beim Arbeitsprozess schon mehr Emotion abverlangt, auch emotionaler berühren zu 
können. Hinzu kommt, dass mit Thema und Variation zwei Aspekte verbunden sind: wird nämlich 
immer wieder das genau gleiche Thema (Prinzip) zugrunde gelegt, erhalten wir ähnliche Variationen; 
wird aber das Thema selber leicht variiert, was z. B. bei den Tuschezeichnungen gut nachvollzogen 
werden kann, zeigen sich die Unterschiede in den jeweiligen Variationenreihen. 

Jede Zeichnung aus einer Linie bestehend — die jeden Tag neu aufgenommen und in einer 15 minütigen 
Meditation weitergeführt wird, bis das Blatt zum Monatsende gefüllt ist, dann Blatt um Blatt über ein 
ganzes Jahr hinweg aneinandergereiht — ist eine Manifestation eines strengen Prinzips und des sich 
darin bewegenden, zufälligen Linienverlaufs. Ein Vergleich der Serien zeigt, wie wenig die Prinzipien 
abgewandelt werden müssen, um unterschiedlichste Darstellungen zu erhalten. Es wäre, würde diese 
Kategorie weitergeführt, eine Evolution ganz eigener Art möglich, hervorgehend aus einer täglichen 
geistigen Konzentration. 035: 


ram 


Da sind aber auch noch die Collagenserien, die ebenfalls aus einer persönlichen Betroffenheit schöpfen, 
nämlich ihre Materialien, die alltäglich im Haushalt anfallen, z.B. Briefumschlagpapier, Werbung oder 
verworfene Zeichnungen und Malereien, die das Jahr hindurch gesammelt, zugeschnitten, in zufälliger 
Reihenfolge aufgeklebt und so in gleichmäßig seriellen Strukturen verdichtet wurden. 024: 


Als Wandarbeiten sind zwar einige, in der Präsentation recht traditionell handzuhabende kleine Serien 
zu nennen, die also etwa wie Bilderreihen gehängt werden, von der Bedeutung her wichtiger sind aber 
die installativen Serien, die ebenso wie die Zeichnungen und Collagen, raumfüllender und zugleich 
optisch wirksamer und mit einnehmenderer Ausstrahlung präsentiert werden könnten. 051: 


13 


Dass viele Serien aus 12 Variationen bestehen ist auffallend, hängt aber mit den 12 Monaten eines 
Jahres zusammen und mit der Idee, dass ich in den Arbeitsprozess über diesen Zeitraum eingebunden 
sein wollte. Bei den Zeichnungen und Collagen gibt das auch direkt Sinn. Bei anderen Serien, z. B. 
einige räumliche Arbeiten und Wandinstallationen, ist die Variationsreihe oftmals auf die Zahl 12 hin 
ausgewählt, d. h. nicht alle Variationen sind ausgeführt bzw. als Pläne aufgezeichnet. Gegen Ende der 
Werkphase fand die Zahl der Variationen keine spezielle Berücksichtigung mehr. 021: 


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Einige Tischserien haben lediglich eine lineare Variationsfolge, dies aufgrund der eingeschränkten Zahl 
der Parameter. Bei den Tischserien mit komplexerer Grundstruktur habe ich alle möglichen 
Variationen bestimmt und daraus eine Aufstellungsstruktur (Hierarchie) der einzelnen Skulpturen 
bestimmt — d.h. hier gibt es auch Variationen einer Variation. 073: 


III CITSHIGTIEITH 
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Was in Paris auf einfachen A4-Papieren etüdenhaft grundgelegt und entwickelt wurde, erreichte in 
diesen Serien quasi sinfonische Ausmaße. Darin lagen der Anspruch und die Herausforderung. Damit 
waren aber auch alle Komponenten durchgespielt um endlich das allgemeine Prinzip der Bilderstellung 
zu erkennen, sich dafür zu entscheiden und danach zu arbeiten: das Prinzip der Wiederholung einer 
Einheit erzeugt die Linie, welche wiederum dem Zahlenstrahl entspricht, dessen ureigenste Struktur 
(teilbare und unteilbare Zahlen) je nach Verlauf des Zahlenstrahls Muster hervor zu bringen vermag. 
Zur Bilderstellung, muss also vor allem dieser Verlauf und dessen Anfang und Ende definiert werden. 
Die Materialisierung kann dann vielfältig sein. Ein kleiner Eindruck davon findet sich auch bereits in 
diesem Buch und weiter in der nächsten Werkphase Musik als Bild: Zahlen. 


14 


Serien 1- 112 


ca. 1991 - 1997 


Hinweise: 


Den meisten Serien liegt eine Idee zugrunde, die zunächst auf ein bis drei A4- 
Blättern skizziert wurde. Ich hatte dazu bereits anfänglich verschiedene Gruppen 
definiert und entsprechend benannte Titelblätter vorbereitet: Zeichnungen, 
Klebebilder, Wandarbeiten, Räumliche Arbeiten. 

Mit Schreibmaschine wurde die jeweilige Idee und deren Umfang kurz umtrissen, 
gegebenenfalls noch durch zusätzliche Skizzen verdeutlicht. 

Da die Ideen oft lange vor Ausführung der jeweiligen Arbeit aufgezeichnet 
wurden, sind auch einige dieser Konzepte nicht umgesetzt, oder aber zumindest 
als Pläne veranschaulicht worden. Es gibt auch Serien, die ich ganz 
herausgenommen und durch weniger konzipierte und quasi nebenbei entstandene 
Arbeiten ersetzt habe, die dann auch nicht in einem Titelblatt erläutert sind. 
Insofern ist die folgende Darstellung gegen Ende etwas weniger strukturiert. 
Auch ist die zeitliche Reihenfolge der Entstehung nicht immer konsequent 
durchgehalten. Grundsätzlich gilt der Entstehungszeitraum 1991 — 1997 bis auf 
Serien aus früheren Gruppen, die aufgrund ihrer Bedeutung aber hier noch 
einmal bearbeitet wurden, z.B. Serien 045 oder 047. 

Insbesondere ist zu beachten, dass sich die nachfolgende Werkreihe Bilder als 
Musik: Zahlen bereits um 1995 in Werken wie etwa den Holztafelserien mit 
Primzahlstrukturen ankündigt, auch in der Tischserie 095 und den Pavillon- 
Nocturnes 112, die dann in den weitaus kleineren Lichtkästen in handlicher Weise 
Entsprechung fanden. 

Wichtig indes bleibt neben allen vor- und rückwärts gerichteten Experimenten in 
diesen Jahren, die in Zeichnung, Collage und Skulptur intendierte, sinfonische 
Dimension. 


15 


Zeichnungen 


1.1 > 1.12 „ 1992 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 80 x 80; 
Tusche mit Feder aufgetragen; 
die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertel Stunde; 
betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1992; 
die Viertelstumdenblöcke sind immer in fünf 
Reihen eingeteilt; 


1.1 Januar, 31 x 15 min 
1.2 Februar, 29 x 15 min 
1.3 März, 31 x 15 min 
1.4 April, 30 x 15 min 
1.5 Mai, 31 x 15 min 
1.6 Juni, 30 x 15 min 
1.7 Jull, 31 x745 min 
1.8 August, 31 x 15 min 


1.9 September, 30 x 15 min 
1.10 Oktober, 31 x 15 min 
1.11 November, 30 x 15 min 
1.12 Dezember, 31 x 15 min 


16 


001 (6)IPG 001 (MPG 


001 (11),JPG 001 (12),JPG 


001 (9).IPG 


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Beispiel 001-6 


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Beispiel 001-11 


19 


Zeichnungen 


2.1 = 2.12 , 1992 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 80 x 80; 


Tusche mit Feder aufgetragen; 


die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertel Stunde; 
betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1992; 
von der Bildmitte ausgehend, sind die Viertel- 


stundenblöcke frei eingeteilt; 


2.1 
Zw 
2.3 
2.4 
2.5 
2.6 
2.7 
2.8 
2.9 
2.10 
2.11 
2.12 


Januar, 
Februar, 
März, 
April, 
Mai, 
Juni, 
Juli, 
August, 
September, 
Oktober, 
November, 
Dezember, 


20 


51 
29 
34 
30 
34 
30 
34 
31 
30 
34 
30 
31 


HMMM 


15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 


002 (9).JPG 002 (10).JPG 002 (11)JPG 002 (12) JPG 


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Beispiel 002-2 


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Beispiel 002-7 


23 


Klebebilder 


32.1. = 3.122,,.1992 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 80 x 80; 
aufgeklebte 2 x 2 cm große Papierchen aus 
Post und Haushalt während eines Monats; 
betroffen sind die Monate Jamuar - Dezember 1992; 
40 Reihen zu je 40 Papierchen; 
die Reihenfolge der kleinen Quadrate ist frei; 


Januar 


Februar 


März 
April 
Mai 

Jumi 

Juli 
August 
September 
Oktober 
November 
Dezember 


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003 (9),JPG 003 (10).JPG 003 (11)JPG 003 (12).JPG 


25 


Beispiel 003-2 


26 


Beispiel 003-7 


27 


Klebebilder 


4.1 - 4.22 , 1992 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 80 x 80; 
aufgeklebte 2 x 2 cm große Papierchen aus 
Nellas Zeichnungen während eines Monats; 
betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1992; 
40 Reihen zu je 40 Papierchen; 
die Reihenfolge der kleinen Quadrate ist frei; 


4.1 Januar 
4.2 Februar 
4.3 März 
4.4 April 
4.5 Mai 

4.6 Juni 
4.7 Juli 


4.8 August 
4.9 September 
4.10 Oktober 
4,91 November 
4.12 Dezenber 


28 


004 (1)JPG 004 (2) JPG 004 (3)JPG 004 (4) JPG 


- — 


004 (12).JPG 


004 (9).JPG 


29 


Beispiel 004-4 


30 


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Beispiel 004-5 


31 


Räumliche Arbeiten 


5.1 = 5.127, 1992 


Beschreibung:1. 
2. 


Plangröße 94 x 94; Maßstab 1 : 2; 

Material der ausgeführten räumlichen Arbeiten 
Stahl 12 x 12 mm 

Schwarze Zylinderkopf-Imbusschrauben M 4 
Zwischenstücke Höhe 12 mm, 8 12 mm, Bohrung 9 4,5 mm 
die Arbeiten spannen immer ein Quadrat von 

1x1 m auf; das Quadrat selber und ausgezeichnete 
Linien sind als treppenförmige Aufeinanderfolgen 
ausgebildet; 

die Zylinderkopfschrauben sind bündig versenkt; 
die Arbeiten sind Wandstücke; 


Detail: Wandbefestigung 


Wand 

Dübel 

Schraube (evtl. abgesägter Kopf) 
Vierkant 

Imbusschraube ( ohne Kopf) 


32 


Beispiel 005-10 


35 


Räumliche Arbeiten 


6.9 = 6.12 „ 1992 


Beschreibung: 1. 
2. 


Plangröße 94 x 94; Maßstab 1 : 2; 

Material der ausgeführten räumlichen Arbeiten 

Stahl 12 x 12 mm 

schwarze Zylinderkopf-Imbusschrauben M 4 
Zwischenstücke Höhe 12 mm, & 12 mm, Bohrung 2 4,5 mm 
die Arbeiten spannen immer ein Quadrat von 

1x1 m auf; die Quadratseiten und ausgezeichnete 
Linien folgen paarweise parallel aufeinander; 

die Zylinderkopfschrauben sind bündig versenkt; 

die ärbeiten sind Wandstücke; 


Detail: Wandbefestigung 


Wand 

Dübel - 

Schraube (evtl. abgesägter Kopf) 
Vierkant 

Imbusschraube (ohne Kopf) 


36 


006 (9), JPG 006 (10).JPG 006 (11)JPG 


38 


Beispiel 006-6 


39 


Klebebilder 


7.1 - 7.12 „ 1992 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 80 x 80; 
aufgeklebte, leicht gelbliche A4-Papiere; 
Graphitstift; 
in verschiedenen Anordnungen sind A4-Papiere 
aufgeklebt, wobei der Rand eines jeden Papiers 
nach dem Befestigen mit einer Graphitlinie 
markiert wurde; dieser Rand ist auf die darüber 
angebrachten Papiere nachgezeichnet, so daß die 
Positionen aller Papiere auf dem fertigen Bild 
nachvollziehbar sind; 


40 


1007-11 


ispie 


Be 


4 


7.2 


7.3 


7.5 


7.6 


7.7 


zwei Schichten den Quadratseiten entlang; 12 Papiere hochkant, 
12 Papiere quer; 


zwei Schichten; 15 Papiere hochkant, 15 Papiere quer; 
(flächendeckend) 


in die vier Ecken Hochkantblöcke zu je & Papieren; 
(flächendeckend) 


in die vier Ecken Blöcke zu je 6 Papieren; hochkant, quer, 
hochkant, quer; (flächendeckend 


es sind fünf Schichten angelegt; 15 Papiere (flächendeckend), 
8 Papiere, 3 Papiere, 2 Papiere, 1 Papier 


an die obere und untere Quadratseite sind sind Quer- und 
Hochkantreihen angelegt; an die neu entstandenen Linien im 
Quadratinnern, sind wieder Hochkantreihen angelegt; 

10 hochkant, 6 quer, 5 hochkant, 5 hochkant; (flächendeckend) 


von den Ecken her sind 19 Papiere zum Quadratinnern hin 
angeordnet; 


in die vier Ecken sind Winkel zu je 3 Papieren angeoränet; 
in zwei Schichten sind 22 Papiere diagonal angeordnet; 


mit der Längsseite angelegt, umlaufen 12 Papiere die 


Quadratseiten; in die vier Ecken ist jeweils ein Papier 
diagonal angeordnet; 


mit der Längsseite angelegt, umlaufen 12 Papiere die 
Quadratseiten; jeweils bei Quadratseitennitte ist ein 


weiteres Papier diagonal angeordnet; 


in die vier Ecken sind jeweils 4 Papiere angeoränet; 
2 Papiere bilden einen Winkel, 2 in diesem Winkel eine 
Diagonale; 


42 


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007 (9).JPG 007 (10),JPG 007 (11) JPG 007 (12).JPG 


43 


Zeichnungen 


8.1 - 8.12 ,„ 1992 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
die Blattecken sind auf gegenüberliegende 
Seiten gelegt; die dabei ins Blattinnere 
ragenden eckbildenden Kanten sind nachgezeichnet; 
Zeichnungsdauer jeweils 3 Stunden; 


44 


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008 (1).JPG 008 (2).JPG 008 (3).JPG 


008 (5) JPG 008 (6) JPG 008 (7).JPG 008 (8).JPG 


008 (9).JPG 008 (11) JPG 008 (12). JPG 


46 


47 


Beispiel 008-6 


48 


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Beispiel 008-11 


49 


Zeichnungen 


9.1 - 912 „1992 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
auf jedes Blatt ist die senkrechte Blattmitte 
eingezeichnet; auf diese sind in bestimmter 
Folge die Blattecken gelegt; die diese Ecken 
bildenden Kanten sind nachgezeichnet; 
Zeichnungsdauer jeweils 2 Stunden; 


50 


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9.3 


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9.10 9.11 9.12 


t nur an die jeweils angezeigte Hälfte der Bild- 
mitte anlegen 


51 


009 (1).JPG 009 (2).JPG 009 (3).JPG 009 (4).JPG 


009 (6). JPG 009 (8). JPG 


009 9).JPG 009 (10).PG 009 (11)JPG 009 (12) JPG 


52 


-11 


Beispiel 009 


53 


0; 


Zeichnungen 


10.1 - 10.12 „ 1992 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
an den Ecken ist nach und nach ein Dreieck 
(8 x 16 cm) abgeschnitten; dann sind die Blatt- 
ränder auf dem Blattinnern nachgezeichnet; dabei 
zeichnet die rechte Hand und die linke dreht das 
Blatt im Uhrzeigersinn; 
Zeichnungsdauer jeweils 3 Stunden; 


54 


10.3 


10.6 


10.7 10.9 


10.10 10.11 10.12 


55 


010 (6) JPG 


010 (9).JPG 010 (10). JPG 010 (11)JPG 010 (12).JPG 


56 


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ISIS Sasen DISS 


57 


Zeichnungen 


11.1 = 11.12 ,„ 1992 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
an den Ecken ist nach und nach ein Rechteck 
(8 x 16 cm) ausgeschnitten; dann sind die Blatt- 
ränder auf dem Blattinnern nachgezeichnet; dabei 
zeichnet die rechte Hand und die linke dreht das 
Blatt im Uhrzeigersinn; 


Zeichnungsdauer jeweils 3 Stunden; 


58 


11.10 Anena 11.12 


59 


011 (1) JPG 011 @)JPG 


011 (4) JPG 


011 (5) JPG 


011 (6) JPG 


011 (8) JPG 


011 (9)JPG 011 (10)JPG 011 (11)JPG 011 (12)JPG 


60 


Beispiel 011-2 


61 


Räumliche Arbeiten 


12.1 > 12.12 „ 1992 


Beschreibung: 1. Plangröße 94 x 94 ; Maßstab 1 : 2 ; 
2. Material der ausgeführten räumlichen Arbeiten 


Stahl U-Profil 20 x 20 mm ; 

Stahldraht o ca. 0,5 um ; 

schwarze Senkkopf-Imbusschrauben M3, 5mm und 
M4, 10mm mit Unterlagscheiben und Mutter 
Stahlwinkel 


& ’ 

3. aus den U-Profilen ist immer ein Quadrat von 
1x 1m gefügt ( äußere Abmessung, Eckfügung 
mit Stahlwinkel); in diese Rahmen sind die 
Stahldrähte nach Plan eingezogen; die Draht- 
enden sind mit Schraube, Unterlagscheibe und 
Mutter befestigt; weil die Arbeiten Wandstücke 
sind, befinden sich jeweils am oberen U-Profil 
zwei Bohrungen für eine Aufhängung; 


Stahl U-Profil 
Stahldraht 
Schraube, Unterlagscheibe, Mutter 


©) Eckfügung 
. Stahlwinkel 


62 


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Arbeiten nur als Pläne ausgeführt 


12.6 


212.5 


64 


RR 


EEE TEDEINTTA 


Beispiel 012-11 


67 


Zeichnungen 


13.1 - 13.12 ,„ 1992 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 80 x 80; 
Tusche mit Feder aufgetragen; 
die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertel Stunde; 
betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1992; 
von der Bildmitte ausgehend, sind die Viertel- 
stundemblöcke frei eingeteilt; ein vorgegebenes 
Diagonalkreuz verursacht Gruppenbildungen; 


13.12 Jamuar, 31 x 15 min 
13.2 Febmar, 29 x 15 min 
13.3 März, 31 x 15 min 
13.4 April, 30 x 15 min 
13.5 Mai, 31 x 15 min 
13.6 Juni, 30 x 15 min 
13.7 Juli, 31 x 15 min 
13.8 August, 31x 15 min 
13.9 Septenber, 30 x 15 min 
13.10 Oktober, 31 215 nin 
13.11 November, 30 x 15 min 
13.12 Dezenber, 3x .locman 
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68 


013 3).JPG 


013 @).JPG 013 (10),JPG 013 (11) JPG 013 (12) JPG 


69 


ZH 
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Beispiel 013-2 


70 


NED, 0‘ N 


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Beispiel 013-12 


7 


Zeichnungen 


14.1 - 14.12 „ 1992 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 80 x 80; 
Tusche mit Feder aufgetragen; 
die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertel Stunde; 
betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1992; 
von der Bildmitte ausgehend, sind die Viertel- 
stundenblöcke frei eingeteilt; nach jedem 
Zeichnungsblock ist an die Länge der Seite 
ein schmaler Zwischenbereich eingetragen, an 
die der weitere Zeichnungsvorgang ansetzt; 
dabei ist Zeichnungslinie sichtbar durch den 
Zwischenbereich geführt; 


14.1 Januar, 31 x 15 min 
14.2 Febmar, 29 x 15 nin 
14.3 März, SI SEIS min 
14.4 April, 30 x 15 min 
14.5 Mai, 31 x 15 min 
14.6 Juni, 30 x 15 min 
14.7 Juli, 31 x 15 min 
14.8 August, 31 x 15 min 
14.9 September, 30 x 15 min 
14.10 Oktober, 31 x 15 min 
14.11 November, 30 x 15 nizg 
14.12 Dezember, 31 x 15 min 


72 


014 (9) JPG 014 (10)JPG 014 (11) JPG 014 (12) JPG 


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Beispiel 014-6 


74 


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Beispiel 014-12 


75 


Räumliche Arbeiten 


15.1 - 15.12 „ 1992 


Beschreibung: 1. keine Pläne 

2. Material: Gips, Zement; Größe: 16 x 16 x 16 cm 

3. in einem würfelförmigen Volumen von 26 cm 
Kantenlänge (Innen), ist auf der Grundfläche 
mit Ton ( immer 1/5 des Volumens) eine 
‘freie Landschaft' modelliert; dabei gibt 
immer eine,in den Umrissen freie Aussparung 
den Blick auf die Grundfläche frei; nun 
wird das Volumen mit Gips aufgefüllt; dann 
wird der Ton entferntund der entstehende 
Leerraum mit einem Zement/Gips-Gemisch 
aufgefüllt; 

4.Aufstellung auf einem Holztisch wie umseitig 
beschrieben; 


Beispiel für einen Würfel 


76 


Aufstellung der Würfel Nr. 15 


Beine 4x4 cm 
Zargen 2x8cn 
Platte 2x32 x 29% cm 
276 _- a re 


en 


Beispiel 015-6, Ansicht a 


78 


Beispiel 015-6, Ansicht b 


79 


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015 (1) aJPG 015 (1) bJPG 015 (2) aJPG 015 (2) b.JPG 


015 @) a.JpG 015 @) bJPG 015 (4) JPG 015 (4) bJPG 


015 (5) aJpG 015 (5) bJPG 015 (6) a.JPG 015 (6) bJPG 


80 


015 (7) aJPG 015 (7) bJPG 015 (8) aJPG 


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015 (9) aJPG 015 (9) bJPG 015 (10) aJPG 015 (10) bJPG 


= 


015 (11) aJPG 015 (11) bJPG 015 (12) aJPG 015 (12) bJPG 


81 


82 


Klebebilder 


16.1 - 16.12 , 1992 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 66 x 66; 
schwarzes Papier geschnitten und aufgeklebt; 
das schwarze Papierquadrat ist gleichmäßig in 
5,5 em Quärate eingeteilt; in die Spalten 1,2 und 3 
und in die Spalten 7, 8 und 9 sind Primzahlen ein- 
getragen; weil diese Darstellung auch als Mantel 
eines quaderförmigen Volumens gedacht werden kann, 
und die Primzahlenstellen in dem Fall würfelförmige 
Hohlräume sind, sind die Spalten 4, 5 und 6 und 
10, 11 und 12 nach den Primzahleneintragungen zu 
erweitern; 


Beispiel: 


SPALTEN la 


84 


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Ar 
16. 
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16. 
1001-1016 


16.10 
901-713 


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16. 
or- 836 


85 


016 (1) JPG 016 (2)JPG 016 @)JPG 016 (4)JIPG 


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016 (5). JPG 016 (6). JPG 016 (7).JPG 016 (8).JPG 


016 (9)JPG 016 (10).JPG 016 (11).JPG 016 (12).JPG 


86 


Beispiel 016-9 


87 


Beispiel 016-1 


88 


90 


91 


Räumliche Arbeiten 


17.1 - 17.12 ,„ 1992 


Beschreibung: 1. keine Pläne 

2. Material: Gips; Grösse: 9 x 9x99 cn 

3. in einem Holzkasten mit den Innenmassen 
9x9 x 99 cm wird ein Gipsquarder ge- 
gossen; dabei ist die spätere Unterseite 
hohl auszubilden; beim gut getrockneten 
Quarder sind dann die Primzahlen in den 
Jeweils angegebenen Bereichen durch 
konische Bohrungen darzustellen; für den 
ungleichmässigen Bereich 1-- 99 kommt der 
Bereich 1201 - 1299 dazu; zu sehen ist, wie 
die Art der Gruppierung auf jedem Quarder 
nach immer drei Quardern die gleiche ist; 
die Aufstellung erfolgt auf einem Eichen- 
holzgestell (siehe umseitig); 


17.1 101 - 19 17.7 701  - 799 
17.2 201 - 299 17.8 801  - 899 
17.3 301 - 399 17.9 .901 - 999 
17.4 401 - 499 17.10 1001 - 1099 
17.5 501 - 599 17.11 11019 - 1199 
17.6 601 - 699 17.12 1201 - 1299 


92 


17.2 17.5 17.0 12.7 17.8 12.912.109 12.97 17.12 


93 


konische Bohrung 
(Querschnitt) 


Aufstellung der Gipsquagder Nr. 17 


rE 


94 


95 


96 


97 


Zeichnungen 


18.1 - 18.12 , 1992 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
auf jedes Blatt ist die senkrechte und waage- 
rechte Blattmitte eingetragen; nun sind die 
Blattecken in bestimmter Folge auf die halben 
Blattmitten gelegt; die die Ecken bildenden 
Kanten sind nachgezeichnet; 
Zeichnungsdauer pro Blatt 2 Stunden; 


98 


Eu 


18.1 


BR 
2 


18.4 


28 
2 


18.7 


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18.10 


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18.2 


18.5 


18.8 


18.71 


99 


18.3 


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18.9 


18.12 


018 (1) JPG 018 (2).JPG 018 (3). JPG 018 (4).JPG 


018 (5) JPG 018 (6) JPG 018 (7) JPG 018 (8).JPG 


018 (9)JPG 018 (10),JPG 018 (11)JPG 018 (12) JPG 


100 


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101 


Zeichnungen 


19.1 - 19.12 , 1992 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
auf jedes Blatt ist die senkrechte und waage- 
rechte Blattmitte eingetragen; nun sind die 
Blatte&ken in bestimmter Folge auf diese zwei 
Linien gelegt; die die Ecken bildenden Kanten 
sind nachgezeichnet; 
Zeichnungsdauer pro Blatt 2 Stunden; 


102 


19.1 19.2 


19.6 


19.10 19.11 19.12 


Zeichnungen nicht ausgeführt 


103 


Räumliche Arbeiten 


20.1 - 20.12 „ 1992 


Beschreibung: 1. Plangröße 94 x 94; Maßstab 1 : 1.4 

2. Material der ausgeführten räumlichen Arbeiten 
25 Sdazzylinder d 20 mm, 25 mm hoch (siehe unten) 
16 Gummi - o-Ringe 82 mm 

3. 16 Quadrate bilden ein Quadrat von 1 x 1m; 
an den Eckpunkten sind die Stahlzylinder in 
die Wanddübel eingeschraubt; nach den vorge- 
gebenen Plänen sind die Gummiringe um die 
Stahlzylinder zu legen; das Quadrat von 
25 x 25 cm ist die aufbauende Einheit; (siehe Blatt 2) 
die Arbeiten sind Wandstücke; 


Detail: Stahlzylinder 


Stahlzylinder 
Wand 
Dübel 


nur als Pläne 


104 


Die 6 Grundzustände 


105 


20.1 20.2 


20.3 Var. 20.4 


ur L 
I 


20.5 Var. 20.6 Var. (Drehung) 


106 


20.9 20.10 Var. 


20.11 Var. (Drehung) 20.12 


107 


020 (5) JPG 


020 B)PG 020 (10) JPG 020 (11)JPG 


108 


Räumliche Arbeiten 


21.1 - 21.12 „ 1992 


Beschreibung: 1. Plangröße 94 x 94; Maßstab 1 : 1.4 

2. Material der ausgeführten räumlichen Arbeiten 
25 s@lazzylinder ö 20 mm, 25 mm hoch (siehe unten) 
16 Gummi - o-Ringe 8 2 mm 

3. 16 Quadrate bilden ein Quadrat von 1x 1m; 
an den Eckpunkten sind die Stahlzylinder in 
die Wanddübel eingeschraubt; nach den vorge- 
gebenen Plänen sind die Gummiringe um die 
Stahlzylinder gelegt; das Quadrat von 
25 x 25 cm ist die aufbauende Einheit (siehe Blatt 2); 
die Arbeiten sind Wandstücke; 


Detail: Stahlzylinder 


Stahlzylinder 4 

Wand 4 | 
FA 

Dübel 


nur als Pläne 


110 


21.1 21.2 Var. 


21.3 21.4 Var. (Drehung) 


21.5 21.6 Var. 


112 


er Na Sa 
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0212) @)JPG 


N/ 


021 (12),JPG 


114 


Zeichnungen 


22.1 - 22.12 „ 1992 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 mogtiert; 
Graphitstift; 
auf jedem Blatt ist die senkrechte und waage- 
rechte Blattmitte eingetragen; nun sind die 
Blattecken in bestimmter Folge auf die halben 
Blattmitten gelegt; die die Ecken bildenden 
Kanten sind nachgezeichnet; 
Zeichnungsdauer pro Blatt 2 Stunden; 


116 


22.1 


sur: 
BEER 


22.4 22.5 


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22.7 22.8 22.9 
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22.10 22.11 22.12 


117 


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022 (1)JPG 022 (2).JPG 022 (3) JPG 022 (4) JPG 


022 (6) JPG 022 (7)JPG 022 (8) JPG 


022 (9).JPG 022 (10).JPG 


022 (12) JPG 


118 


119 


Zeichnungen 


23.1 - 23.12 ,„ 1992 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
auf jedes Blatt ist die senkrechte und waage- 
rechte Blattmitte eingetragen; nun sind die 
Blattecken in bestimmter Folge auf diese zwei 


Linien gelegt; die die Ecken bildenden Kanten 
sind nachgezeichnet; 


Zeichnungsdauer pro Blatt 2 Stunden; 


120 


23.7 


23.2 


23.5 


23.8 


Zeichnungen nicht ausgeführt 


121 


23.6 


Klebebilder 


24.1 - 24.12 „ 1993 


Beschreibung: Blattformat 9% x 94; Bildformat 80 x 80; 
aufgeklebte 2 x 2 cm große Papierchen von 
Briefumschlägen während eines Monats; 

Betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1993; 
40 Reihen zu je 40 Papierchen; 
die Reihenfolge der kleinen Quadrate ist frei; 


24.1 
24.2 
24.3 
24.4 
24.5 
24.6 
24.7 
24.8 
24.9 
24.10 
24.719 
24.12 


Januar 
Februar 
März 
April 
Mai 

Juni 
Juli 
August 
September 
Oktober 
November 
Dezember 


122 


|| 
en En 
De 


eh | 


024 (9)JPG 024 (10),JPG 024 (11),JPG 024 (12) JPG 


123 


Beispiel 024-3 


124 


Beispiel 024-9 


125 


Zeichnungen 


25.1 - 25.12 „ 1993 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94; Bildformat 80 x 80; 
Tusche mit Feder aufgetragen; 
die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertel Stunde; 
betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1993; 
die Viertelstundenblöcke sind immer in vier 
Reihen eingeteilt; 


25.1 Januar, 31 x 15 min 
25.2 Februar, 28 x 15 min 
25.3 März, 31 15 ala 
25.4 April, 30 x 15 xin 
25.5 Mai, 31 x 15 min 
25.6 Juni, 30 x 15 min 
25.7 Juli, 31 x 15 min 
25.8 August, 31 x 15 nina 
25.9 September, 30 x 15 nin 
25.10 Oktober, 31 x 15 min 
25.11 November, 30 x 15 min 
25.17 Deren, JAx AFmun 


126 


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025 (12) JPG 


025 (11) JPG 


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127 


Beispiel 025-5 


128 


I = 


Hi 
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7 


Beispiel 025-12 


129 


Zeichnungen 


26.1 - 26.12 „ 1993 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94, schwarz; darauf zur Bildgröße 
80 x 80 sind 16 weiße Papiere 20 x 20 montiert; 
je Bild sind die 16 Quadrate in gleicher Weise 
geschnitten und bezeichnet; Graphitstift; 
die Herstellung der Aufbauquadrate bezieht sich 
auf Serie Nummer 10: an den Ecken ist nach und nach 
ein Dreieck (2 x 4 cm) abgeschnitten; dann sind die 
Blattränder auf dem Blattinnern nachgezeichnet; 
dabei zeichnet die rechte Hand und die linke dreht 
das Blatt im Uhrzeigersinn; 
Zeichnungsdauer jeweils 20 Minuten, also je 
Bild 5 Stunden und 20 Minuten; 


Beispiel 26.1 


130 


Aufbauquadrate 


26.1 


26.4 


26.7 


26.10 


u 


26.2 


= 
= 


26.5 


m 
_ 


26.8 


# 
a 


26.17 


131 


26.3 


26.6 


26.9 


26.12 


ns / 


026,10.jpg 


132 


HH 
Kit 


BE H 
HH 
EHI 
ss= 
BEHEERB 
EHER HH 
4 
s= 
ESS 
Hr : 
jamiinin 
: fi 
i 
se: 
ft 


Beispiel 026-9 


133 


= +4 
Hi Beh 
iin 1 
Ei aim H H 
cH 
HH 
FHEFEEH 
Hi 
u. 
=: HH 
SH 
T 1 ja 
EB .=: 
iii 
FH HH 
7 
HIT 7 
EEE 
si Eh h 
i 
FrHEReFe i 
Il 1 T 1 
FH Hl Hal 
Et 
HH 
FEHR HERE 
HH f 
HE 
de 7 


ii 
=: HH 
5 HH 
1 1] il 1 

Eh 

== 
2 

f 
Ei et 

= 

Hi 
EH 
=: HH 

EHCH 
+ 


Serie 27 
ww are 


Grundriss der Skulptur, 7 Elemente (jeweils zerlegbar), 19 mm MDF - Platten 
7nx2mxin 


Räumliche Aufeinanderfolge von Zuständen (jeweils hergestellt aus immer 
gleichen Elementen), dabei verändert sich ein äussenzustand in den ent- 
gegengesetzten am anderen Enie der Aufeinanderfolge. Durch die Bündelung 


innerhalb der Aufeinanderfolge entstehen Räume sehr unterschiedlichen 
Charakters. 


Gerd Jansen, 1995 

5m / Im Aa An Pe Am 
RR. DR. Pe ie 
3 N: fi 


134 


og 


EEEEE 
NEBER.ER 


135 


137 


12 


138 


139 


143 


Räumliche Arbeiten 


28.1 - 28.12 ,„ 1993 


Beschreibung: 1. keine Pläne; 

2. Material : Gips, Gestell aus Holz 

Größe : ein Element 6x40x80 cm 
gesamt 80 x 120 x 116 cm 

3. in einem halbkreisförmigen Volumen (Innenmaßbreite 
6 cm), ist mit Ton von der Menge eines Viertels 
des Volumens eine freie Form modelliert; nun 
wird das Volumen mit Gips aufgefüllt; danach 
wird die Holzform und der Ton entfernt; 

4. die Aufstellung der 12 Halbkreisscheiben auf 
einem Holzgestell wie umseitig beschrieben; 


Beispiel für eine Halbkreisscheibe 
(Aussparung immer ein Viertel des Volumens) 


144 


Aufstellung der 
Halbkreisscheiben 
Nr. 28 f \ 


yo 


A146 E 1 


145 


146 


147 


Zeichnungen 


29.1 - 29.12 ,„ 1993 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
an den Ecken ist nach und nach ein Dreieck 
8 x 16 cm abgeschnitten; dann sind die Blatt- 
ecken auf dem Blattinnern nachgezeichnet; dabei 
zeichnet die rechte Hand und die linke dreht das 
Blatt im Uhrzeigersinn; 
Zeichnungsdauer jeweils 3 Stunden; 


Bezug zu Serie 10 


148 


29.1 


29.4 


29.7 


29.10 


29.5 


29.19 


149 


29.3 


29.6 


29.9 


29.12 


029 (1).JPG 029 (2).JPG 029 (3) JPG 029 (4).JPG 


029 (5) JPG 029 (6).IPG 029 (7).JPG 029 (8) JPG 


029 (9).JPG 029 (10) JPG 029 (11).JPG 029 (12). JPG 


150 


FESTETITIE 


Beispiel 029-6 


151 


Zeichnungen 


30.1 - 30.12 , 1993 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94, schwarz; darauf zur Bildgröße 
80 x 80 sind 16 weiße Papiere 20 x 20 montiert; 
je Bild sind die 16 Quadrate in gleicher Weise 
geschnitten und bezeichnet; Graphitstift; 
was die äußere Form der Aufbauqudrate betrifft, 
so bezieht sie sich auf die Reihen 10 und 26: 
an den Ecken ist nach und nach ein Dreieck 
(2 x 4 cm) abgeschnitten; hier sind jedoch nicht 
die Blattränder,sondern die Blattecken auf den 
Blattinnern nachgezeichnet; dabei zeichnet die rechte 
Hand und die linke dreht das Blatt im Uhrzeigersinn; 
Zeichnungsdauer jeweils 20 Minuten, also je Bild 
5 Stunden und 20 Minuten; 


Beispiel 30.1 (betrifft nur die Anordnung der Quadrate) 


152 


Aufbauquadrate 


30.1 30.2 


30.4 30.5 


= 


30.7 


30.11 


153 


30.3 


020,12.jpg 


154 


10 


Beispiel 030 


155 


Klebebilder 


31.1 - 31.12 , 1993 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm ; Bildformat 80 x 80 com ; 
aufgeklebte 2 x 2 cm große Papierchen; die 
Papierchen sind aus Wasserfarbenbildern geschnitten, 
die jeweils während eines Monats entstanden; 
Monate Januar - Dezember 1993; 
40 Reihen zu je 40 Papierchen; 
die Reihenfolge der kleinen Quadrate ist frei; 


31.17 
31.22 
31.3 
31.4 
31.5 
31.6 
31.7 
31.8 
31.9 
31.10 
31.11 
31.12 


Januar 
Februar 
März 
April 
Mai 

Juni 
Juli 
August 
September 
Oktober 
November 
Dezember 


156 


031 (4) JPG 


031 @) JPG 


031 (8) JPG 


031 (M)JPG 


031 (2), JPG 


031 (6). JPG 


031 (1) JPG 


031 (5), JPG 


031 (12).JPG 


031 (11)IPG 


031 (10).JPG 


031 (9).JPG 


157 


Beispiel 031-5 


158 


Beispiel 031-8 


159 


Räumliche Arbeiten 


32.1 - 32.12 ,„ 1994 


Beschreibung: 1. 
2. 


keine Pläne 

Material: Gips und Birkensperrholz 16 un; 

Größe: jedes Gipsteil 10 x 10 x 5 cm, ein Kasten 
mit 36 Gipsteilen 61,6 x 61,6 x 13 cm, 
alle Kästen übereinander 123 cm hoch; 

in einem Holzkasten (innen 10 x 10 x 7 cm) liegt 

auf der Grundfläche eine 2 cm dicke Tonschicht; 

in diese wird eine freie'Landschaft' modelliert 

und anschließend das Volumen mit Gips aufgefüllt; 
nach der Verfestigung wird der Holzkasten ent- 
ferntund die modellierte Seite mit Silikon abge- 
gossen; zu dieser positiven Silikonform wird jetzt 
das Negativ ( ebenfalls Silikon) angefertigt; 

von diesen beiden Formen werden jetzt je 18 Ab- 

güsse (10 x 10 x 5 cm) angefertigt und in unten 

angegebener Weise in den vorbereiteten Holzkasten 
gestellt; für jeden Kasten wird eine neue Tonschicht 
modelliert und die entsprechenden Silikonformen 
angefertigt; die Kästen können übereinander oder 
nebeneinander aufgestellt werden; 

um Gewicht zu sparen, können die Gipsteile hohl 

gegossen werden; 


Gips 


Tonschicht 


- Holzkasten 


Gipspositiv und -negativ zusammen bilden einen Würfel 


160 


Kästen und Aufstellung der Gipsteile von Reihe 32 


Arbeit nicht ausgeführt 


161 


Räumliche Arbeiten 


33.1 - 33.12 , 199 


Beschreibung: 1. 
2. 


keine Pläne 

Material: Gips; Gestell aus Stahlprofilen 

Größe: Kugeldurchmesser ca. 40 cm 
Ansatzstutzen 1 = 15 cm, d = 15 cm 

es sind 12 Kugeln,die in ihrer Oberflächenaus- 

bildung ihren Freihietsgrad haben; 

mit Ton sind Kugeln modelliert, deren Oberflächen- 

unebenheiten nicht ausgeglichen wurden; diese 

werden samt Ansatzstutzen in Gips abgefornt; 

in das so entstandene Negativ wird erneut 

Gips angetragen, bis eine genügende Dicke ent- 

standen ist; danach wird die Negativform 

abgespitzt; 

die Aufstellung erfolgt mit Hilfe des Stutzens, 

der in eine Öffnung des Stahlgestells einge- 

schoben werden kann; 


Ansicht Untersicht 


162 


m ———— 


33 Ansicht 
Gestellmaterial: 4 Winkelprofile 4 x 4 x 100 
8 Flachprofile 0,4 x 4 x 165 
Innensechskant-Senkkopfschrauben M6 
Unterlagscheiben 
Muttern M6 


4 Stahlbleche, gekantet und je 3 Bohrungen (d=15cm) 


Arbeit nicht ausgeführt 


163 


33 Aufsicht 


4 Stahlbleche, werden mit dem Gestell verschraubt 


164 


Aufsicht 


33 Eckverbindung (Maßstab 1 : 1) 


Ansicht 


165 


Zeichnungen 


34.1 - 34.12 ,„ 1994 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cm; 
Tusche mit Feder aufgetragen; 
die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertelstunde; 
betroffen sind die Monate januar - Dezember 1994; 
die Viertelstundenblöcke sind immer in drei 
Reihen eingeteilt; 


34.1 Januar, 31 x 15 min 
34.2 Februar, 28 x 15 min 
34.3 März, 31 x 15 min 
34.4 April, 30 x 15 min 
34.5 Mai, 31x 15 zin 
34.6 Juni, 30 x 15 min 
34.7 Juli, 31 x 15 min 
34.8 August, 31 x 15 min 
34.9 September, 30 x 15 min 
34.10 Oktober, 31 x 15 min 
34.919 November, 30 x 15 min 
34.12 Dezember, 31 x 15 min 


166 


034 (4).JPG 


034 (3).JPG 


034 (2).JPG 


034 (1).JPG 


034 (8) JPG 


034 (7)JPG 


034 (6) JPG 


034 (5).JPG 


034 (12) JPG 


034 (11)JPG 


034 (10)PG 


034 (9).JPG 


167 


RAT 


SE 


Sn 


Sa, 
ES 


3 


ispiel O34- 


Be 


168 


Beispiel 034-10 


169 


Zeichnungen 


35.1 - 35.12 , 1994 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cn; 
Tusche mit Feder aufgetragen; 
die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertelstunde; 
betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1994; 
von der Bildmitte ausgehend, sind die Viertel- 
stundenblöcke frei eingeteilt; nach jedem 
Zeichnungsblock ist an die Länge der Seite ein 
freier (weißer) Zwischenbereich gelassen, an die 
der weitere Zeichnungsvorgang ansetzt; dabei ist 
die Zeichnungslinie sichtbar durch den Zwischen- 
bereich geführt; 


DE) Januar, 31 x 15 min 
35.2 Februar, 28 x 15 min 
55% März, 31 x 15 min 
35.4 April, 30 x 15 min 
55:5 Mai, 31 x 15 min 
35.6 Juni, 30 x 15 min 
35.7 Juli, 31 x 15 min 
35.8 August, 31 x 15 aln 
35.9 September, 30 x 15 min 
35.10 Oktober, 31 x 15 min 
35.31 November, 30 x 15 min 
35.12 Dezmber, 317 2 15 IR 


170 


035 (2), JPG 


035 (JPG 


035 (9).JPG 035 (10).JPG 035 (11).JPG 035 (12).PG 


171 


PET 
AR 


Y 
Y 


Qt 
N 
S 


N 
& 


2. 
RG 


Ü 


TAN 
RS 


Beispiel 035-9 


172 


w, 


Z 
7 
A U, 


AN 
Hin Di 
E 


Beispiel 035-11 


173 


174 


175 


Klebebilder 


36.1 - 36.12 ,„ 1994 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cn; 
aufgeklebte 2 x 2 cm große Papierchen von 
Werbung aus dem Briefkasten während eines Monats; 
betroffen sind die Monate Januar - Dezember 1994; 
40 Reihen zu je 40 Papierchen; 
die Reihenfolge der kleinen Quadrate ist frei; 


36.1 
36.2 
36.3 
36.4 
36.5 
36.6 
36.7 
36.8 
36.9 
36.10 
36.11 
36.12 


Januar 
Februar 
März 
April 
Mai 

Juni 
Juli 
August 
September 
Oktober 
November 
Dezember 


176 


036 (9) JPG 036 (10).JPG 036 (11)JPG 036 (12).JPG 


177 


gas m: 'q ] 
an 


Pr / AA: 
ie je 
je 


Beispiel 036-2 


178 


BERERBPtIonzei0 11110 H 


n 


Beispiel 036-12 


179 


Klebebilder 


37.1 - 37.12 , 1994 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cn; 
aufgeklebte 2 x 2 cm große Papierchen; die 
Papierchen sind aus zweischichtigen Wasserfarben- 
bildern geschnitten, die jeweils während eines 
Monats entstanden; Monate Januar - Dezember 1994; 
40 Reihen zu je 40 Papierchen; 
die Reihenfolge der kleinen Quadrate ist frei; 


37.1 
37.2 
37.3 
37.4 
37+5 
37.6 
37.7 
37.8 
37.9 
37.10 
37.11 
37.12 


Januar 
Februar 
März 
April 
Mai 

Juni 
Juli 
August 
September 
Oktober 
November 
Dezember 


180 


037 (4). JPG 


P ey 
En Aa 11 Krene 


037 9).JPG 037 (10)PG 037 (11),JPG 037 (12),JPG 


181 


Beispiel 037-5 


182 


183 


Klebebilder 


38.1 - 38.12 ,„ 1994 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cm; 
aufgeklebte, 2 cm breite, unterschiedlich lange 
Papierstreifen von Briefumschlägen während eines 
Monats; (die Länge hängt von der jeweiligen 
Briefumschlagsituation ab;) 

Monate Januar - Dezember 1994; 
40 Reihen mit je unterschiedlich vielen Papierstreifen; 
die Reihenfolge der Papierstreigen ist frei; 


38.1 
38.2 
38.3 
38.4 
38.5 
38.6 
38.7 
38.8 
38.9 
38.10 
38.11 
38.12 


Januar 
Februar 
März 
April 
Mai 

Juni 
Juli 
August 
September 
Oktober 
November 
Dezember 


184 


038 (9) JPG 038 (10). JPG 038 (11) JPG 038 (12). JPG 


185 


Beispiel 038-2 


186 


ER: 


Beispiel 038-8 


187 


Zeichnungen 


39.1 - 39.12 , 1994 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80 cm; auf 94 x 94 cm montiert; 
Graphitstift; 
an den Ecken ist nach und nach ein Rechteck 
(8 x 16 cm) ausgeschnitten; dann sind die Blatt- 
ecken auf dem Blattinnern nachgezeichnet; dabei 
zeichnet die rechte Hand und die linke dreht das 
Blatt im Uhrzeigersinn; 
Zeichnungsdauer jeweils 3 Stunden; 
Bezug zu Reihe 11; 


188 


39.1 39.2 39.3 


39.5 39.6 


39.7 39.8 


189 


039 (4). JPG 


039 (6) JPG 


039 (9),JPG 039 (10).JPG 039 (11)JPG 039 (12) JPG 


190 


LIT IETTITE 
ITITIETIE 


RTELEITBTTT EIN 


Bar EHER IE 


SR! 
E77 


Beispiel 039-3 


191 


Zeichnungen 


40.1 - 40.12 , 1994 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm, schwarz; darauf zur 
Bildgröße 80 x 80 cm sind 16 weiße Papiere 
20 x 20 cm montiert; je Bild sind die 16 Quadrate 
in gleicher Weise geschnitten und bezeichnet; 
Graphitstift; 
an den Ecken ist nach und nach ein Rechteck 
(2 x 4 cm) ausgeschnitten; dann sind die Blattränder 
auf dem Blattinnern nachgezeichnet; dabei zeichnet 
die rechte Hand und die linke dreht das Blatt im 
Uhrzeigersinn; 
Zeichnungsdauer jeweils 20 Minuten, also je Bild 
5 Stunden und 20 Minuten; 


Beispiel 40.1 (ohne Zeichnung) 


192 


40.1 


193 


040 (11)jpg 


040 (10),jpg 


194 


| 


Beispiel 040-8 


195 


Zeichnungen 


491.12 - 41.12 , 1994 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm, schwarz; darauf zur 
Bildgröße 80 x 80 cm sind 16 weiße Papiere 
20 x 20 cm montiert; je Bild sind die 16 Quadrate 
in gleicher Weise geschnitten und bezeichnet; 
Graphitstift; 
an den Ecken ist nach und nach ein Rechteck 
(2 x 4 cm) auggeschnitten; dann sind die Blatt- 
ecken auf dem Blattinnern nachgezeichnet; dabei 
Zeichret die rechte Hand und die linke dreht das 
Blatt im Uhrzeigersinn; 
Zeichnungsdauer jeweils 20 Minuten, also je 
Bild 5 Stunden und 20 Minuten; 


Beispiel 41.1 (ohne Zeichnung) 


196 


41.10 441.91 41.12 


197 


041 (10),jpg 


198 


F = — E 7 [ = : : = = 5 = 
= = r 11 | r 
m= | IN! = IT IM! 
ie | 
Zen | ||| 
| J 
al 2 


= ——— 
— = 


Räumliche Arbeiten 


42.1 - 42.8 , 1994 


Beschreibung: 1. Keine Pläne 
2. Material: 12 Holzscheiben 2 10 cm, 12 mm stark 
16 Holzscheiben @ 18 cm, 12 mm stark 


mmibend PB lm —— „4 Holzscheiben 9 26 cm, 12 mm stark 
Stahlgestell aus Vierkantrohr 36 x 18 mm 
Wandung 1.5 bis 2 mm dick 


die Holzscheiben werden nach umseitigem Plan 
mit Stellringen an das Stahlgerüst befestigt; 
dann werden (ebenfalls nach Plan) die jeweils 
zwei Gummiringe um die Scheiben gelegt; weil 
an der mittleren Scheibe beide Gummiringe 
umlaufen, ist diese Scheibe verdoppelt; 

eine kleine dünne Holzscheibe hält den geringen 
Abstand zwischen beiden Scheiben; 


prinzipielle Anordnung der Scheiben: 


200 


201 


en a NO 


Stahlgestell 
Nr. 42 Seitenansicht Frontalansicht 


Verbindung vertikales und 
horizontales Stahlrohr 


Hol lache 


Schnitt durch die 
Aufhängung einer 
Holzscheibe 


202 


ll] —e| 


203 


204 


205 


Wandarbeiten 


43.1 - 43.12 „ 1992 


Beschreibung: 1. Pläne: Blattformat 94 x 94 cm, Maßstab 1 : 2.5 

2. Material der ausgeführten Arbeiten: jeweils 
eine bestimmte Anzahl (siehe unmseitig), nach 
Primzahlenstruktur schwarz bedruckter, 20 x 20 cm 
großer Papiere und jeweils viermal soviele Nädelchen; 
Größe: 200 x 200 cn; 

3. jede Arbeit umfaßt einen Bereich von 100 Zahlen; 
diese sind in 10 Reihen zu je 10 Zahlen aufgeteilt; 
die Primzahlen bleiben weiß, die anderen Zahlen 
schwarz; mit diesen so erhaltenen Blättern, die 
pro Arbeit alle gleich sind, wird die Primzahlen- 
struktur erneut aufgebaut; dazu sind die Papiere 
mit Nädelchen an der Wand befestigt; an Primzahlen- 
stellen fehlt das entsprechende Papier; die Struktur 
der gesamten Arbeit, entspricht also der Struktur 
der sie aufbauenden Papiere; 


Beispiel 43.1 (Aufbauelement; Originalgröße 20 x 20 cn) 


206 


43.7 


43.2 


43.3 


43.4 


43.5 


43.6 


43.8 


43.9 


43.10 


43.91 


43.12 


1 - 100 ; 25 Primzahlen, 75 Aufbauelemente (Blätter) 


2, 3, 5, 7 
59, 61, 67, 


101 - 200 ; 
1, 3, 7; 9, 
81, 91, 9, 


201 - 300 ; 
116 254,276 


301 - 400 ; 


196,13, 17, 19.235.295 31, 37, #1, 22,27 535 
71, 73, 79, 85, 89, 97 


21 Primzahlen, 79 Aufbauelemente 
13, 27, 31, 37, 39, 49, 51, 57, 63, 67, 73, 79 
97, 99 


16 Primzahlen, 84 Aufbauelemente 
29, 33, 39, 41, 51, 57, 63, 69, 71, 77, 81, 83,93 


N6,.Primzahlen, 84 Aufbauelemente 


7, 11, 13, 17, 31, 37, 47, 49, 53, 59, 67, 75, 79, 83, 89, 97 


17 Primzahlen, 83 Aufbauelemente 


1, 9, 19, 21, 31, 35, 39, 43, 49, 57, 61, 63, 67, 79, 87, 


401 - 500 ; 
91,99 
501 - 600 ; 


14 Primzahlen, 86 Aufbauelemente 


3, 9, 21, 23, 41, 47, 57, 63, 69, 71, 77, 87, 95, 99 


601 - 700 ; 


16 Primzahlen, 84 Aufbauelemente 


1, 7, 13, 17, 19, 31, 41, 43, 47, 53, 59, 61, 73, 77, 83, 91 


701 - 800 ; 


14 Primzahlen, 86 Aufbauelemente 


1,9, 19, 27, 33, 39, 45, 51, 57, 61, 69, 73, 87, 97 


801 - 900 ; 


15 Primzahlen, 85 Aufbauelemente 


9, 11, 21, 23, 27, 29, 39, 53, 57, 59, 63, 77, 81, 83, 87 


901 - 1000 ; 14 Primzahlen, 86 Aufbauelemente 
7, 11, 19, 29, 37, #41, 47, 53, 67, 71, 77, 83, 91, 97 


1001 - 1100 ; 16 Primzahlen, 84 Aufbauelemente 
9, 13, 19, 21, 31, 33, 39, 49, 51, 61, 63, 69, 87, 91, 93, 97 


1101 - 1200 ; 12 Primzahlen, 88 Aufbauelemente 
3, 9, 17, 23, 29, 51, 53, 63, 71, 81, 87, 3 


207 


043 (1).JPG 


043 (8). JPG 


043 (9).JPG 043 (10).JPG 043 (11)JPG 043 (12) JPG 


208 


12 


Beispiel 043 


209 


Wandarbeiten 


44,1 - 44.12 


Beschreibung: 


, 1992 


1. 
2. 


Pläne: Blattformat 94 x 94 cm, Maßstab 1 : 1.4 
Material der ausgeführten Arbeiten: jeweils 

eine bestimmte Anzahl (siehe unseitig), nach 
Primzahlenstruktur schwarz bedruckter, 18 x 18 cm 
großer Papiere unä jeweils viermal soviele Nädelchen; 
Größe: 108 x 108 cm; 

jede Arbeit umfaßt einen Bereich von 36 Zahlen; 
diese sind in 6 Reihen zu je 6 Zahlen aufgeteilt; 
die Primzahlen bleiben weiß, die anderen Zahlen 
schwarz; mit diesen so erhaltenen Blättern, die 

pro Arbeit alle gleich sind, wird die Primzahlen- 
struktur erneut aufgebaut; dazu sind die Papiere 

mit Nädelchen an der Wand befestigt; an Primzahlen- 
stellen fehlt das entsprechende Papier; die Struktur 
der gesamten Arbeit, entspricht also der Struktur 
der sie aufbauenden Papiere; 


Beispiel 44.1 (Aufbauelement; Originalgröße 18 x 18 cm) 


210 


44,4 1 - 36 ; 11 Primzahlen, 25 Aufbauelemente (Blätter) 
23,552 94002,.211,2.13,.173.1194..23, 29,34 


44.2 101 - 136 ; 7 Primzahlen, 29 Aufbauelemente 
112 95.793 195.27, 54 


44,3 201 - 236 ; 5 Primzahlen, 31 Aufbauelemente 
11, 23, 20, 29,3 


44.4 301 - 336 ; 5 Primzahlen, 31 Aufbauelemente 
kl learn, Alva Sal 


44.5 401 - 436 ; 6 Primzahlen, 30 Aufbauelemente 
1,.9, 139, 29, 31533 


44.6 501 - 536 ; 4 Primzahlen, 32 Aufbauelemente 
3, 9, 21, 23 


44,7 601 - 636 ; 6 Primzahlen, 30 Aufbauelemente 
1, 00 125 12519231 


44.8 701 - 736 ; 5 Primzahlen, ‚31 Aufbauelemente 
1, 9, 19, 27, 33 


44,9 801 - 836 ; 6 Primzahlen, 30 Aufbauelemente 
9,.:11,.219223602275229 


44.120 901 - 936 ; 4 Primzahlen, 32 Aufbauelemente 
7, 11, 19, 29 


44.11 1001 - 1036 ; 6 Primzahlen, 30 Aufbauelemente 
9, 13, 19, 21, 31, 33 


44.12 9101 - 1136 ; 5 Primzahlen, 31 Aufbauelemente 
23.95 117,05, 29 


211 


044 (4).JPG 


044 (3).JPG 


044 (2).JPG 


044 (1).JPG 


044 (8).JPG 


044 (7) JPG 


044 (6).JPG 


044 (5). JPG 


044 (12).JPG 


044 (11).IPG 


044 (10).IPG 


044 (9).JPG 


212 


Beispiel 044-7 


213 


Wandarbeiten 


45.1 - 45.12 „ 1989 


Beschreibung: 1. 


Pläne: Blattformat 94 x 94 cm, Maßstab 1 : 2.5; 


2. Material der ausgeführten Arbeiten: 


Schnur (d = 1 mm) und Nägel (15/20); 

Größe:200 x 480 cn; 

die Primzahlenstruktur verändert den geradlinigen 
Verlauf einer Schnur; nach Plan sind die Nägel 

an den Primzahlenstellen direkt in die Wand ge- 
schlagen; dann ist die Schnur vom Anfangspunkt (0) 
aus von Nagel zu Nagel geführt; jeder Nagel ändert 
die Richtung des Schnurverlaufs in angegebener 
Weise; an den Primzahlenstellen und an den Zeilen- 
begrenzungen verläuft die Schnur senkrecht; 

die Länge der Schnur ist von Arbeit zu Arbeit 
verschieden, sie beträgt jedoch höchstens 25.5 :.; 


45.1 a - 100 
45.2 1012 - 200 
45.3 201 - 300 
45.4 301 - 400 
45.5 401 - 500 
45.6 501 - 600 
45.7 601 - 700 
45.8 701 - 800 
45.9 801 - 900 
45.10 901 - 1000 
45.11 1001 - 7100 
45.12 1101 - 1200 


214 


Beispiel 45.1 


H204 


Fr» 
ylak 


4 42 43 [12 IT 
| | \ \ 
ag 8 Br E7 > 
4 [77 Ry 6 
» u ” ” % > 2 
“ m ja J E72 
400 ” % v 7 
= 200 
o Nägel „ Schnur 


215 


33 


4 


cr 


33] 


” 


RR 


48 


7 


NM 


so 


10 


130 


Detail 


216 


Ausführung als Bausatz, 
fertig im Rahmen, 
als Wandinstallationen 


siehe auch nachfolgende Serie 46 und auf bild-konzepte.com op.51 


217 


Wandarbeiten 


46.1 - 46.12 , 1989 


Beschreibung: 1. 
2. 


Pläne: Blattformat 94 x 94 cm, Maßstab 1 : 1.5; 
Material der ausgeführten Arbeiten: 

Schnur (d = 1 mm), die Länge der Schnur ist von 
Arbeit zu Arbeit verschieden, sie beträgt jedoch 
höchstens 10 m, Nägel (15/20); 

Größe: 120 x 100 cn; 

die Prim-zahlenstruktur verändert den geradlinigen 
Verlauf einer Schnur; nach Plan sind die Nägel 

an den Primzahlenstellen direkt in die Wand ge- 
schlagen; dann ist die Schnur vom Anfangspunkt (0) 
aus von Nagel zu Nagel geführt; jeder Nagel ändert 
die Richtung des Schnurverlaufs in angegebener 
Weise; an den Primzahlenstellen und an den Zeilen- 
begrenzungen verläuft die Schnur senkrecht; 


46.1 | - 36 
46.2 109 - 136 
46.3 20% 236 
46.4 301 - 336 
46.5 401 - 436 
46.6 501 - 536 
46.7 601 - 636 
46.8 709 - 736 
46.9 801 - 836 
46.10 901 - 936 
46.11 1001 - 1036 
46.12 1101 - 1136 


218 


Beispiel 46.1 


eur 20 
J 
Ex 
is 10 
% ü 
ı2Y 
&4 
23 


o Nägel, 


3 1 63 
10 q 
ıy | [3 ‚Lu 
22 2 do" 
% + [23 | 
AL0 
Schnur 


219 


3o 


100 


PR 


7 


=. 


5 


7 


f, 
nn 


Detail 


220 


Ausführung als Bausatz, 
fertig im Rahmen, 
als Wandinstallationen 


siehe auch vorhergehende Serie 45 und auf bild-konzepte.com op.51 


221 


Räumliche Arbeiten 


47.1 - 49.12 


Beschreibung: 


Detail: 
(nicht 


maßstäblich) 


110 


» 1987 


1. keine Pläne; 
2. Material: Fichtenbretter 2.4 x 16 cm und 
Stahlrohr ARPSCH) , Al; Größe: d= 150 cm, h= 110 cn 
3. es geht um die Gliederung eines immer gleich 
bleibenden zylindrischen Innenraumes; die 30 
langen Bretter bilden die zylindrische Wandung; 
von jedem dieser Bretter geht im rechten Winkel 
ein waagerechtes Brett (Verbindung Schwalbenschwanz) 
zur Zentralstange (Bohrung im Brett); die senk- 
rechte Aufeinanderfolge an der Zentralstange 
steht fest, hingegen ist die waagerechte 
Aufreihung (Stellung der Wandungsbretter) variabel; 
die einfachste Aufreihung ist ein wendeltreppen- 
artiges Inneres; 
es ist darauf zu achten, daß der Schwalbenschwanz- 
schlitz an den senkrechten Fichtenbrettern 
an der Seite eingeschnitten ist, wohin sich die 
Bretter beim Schrumpfungsprozeß hinbiegen; so 
machen die Bretter die zylindrische Wandung in 
sich mit; 


& Material für eine Arbeit: 


30 Bretter 2.4x16x110cm 


30 Bretter 2.4x16x 85cm 
Bohrung 


bot 


er a=&, 
47 ein Ende mit Schwalbenschw. 


1 Stahlrohr SOH(2), 1 = 1100 
1 Stahlrohr 66) 1 = 19 


'wandernder' Schlitz für 
1] Schwalbenschwanz, verschiebt 


A sich immer um Brettstärke 
AS 


“o 
A 


222 


223 


224 


Beispiel 047-3 


225 


Räumliche Arbeiten 


48.1 - 48.12 , 1987 


Beschreibung: 1. keine Pläne; 

2. Material: Fichtenbretter 2.4 x 16 cm und 
Staklroar 50(2), 60(2); Grösse : d = 150 cm, H = 110 cm 

3. es geht um die Gliederung eines immer gleich 
bleibenden zylindrischen Innenraumes; die 30 
langen Bretter bilden die zylindrische Wandung; 
von jedem dieser Bretter geht im rechten Winkel 
ein waagerechtes Brett (Verbindung Schwalbenschwanz) 
zur Zentralstange (Boarung im Brett); die senk- 
rechte Aufeinanderfolge an der Zentralstange 
steht fest, hingegen ist die periphere Aufreikung 
variabel; die einfachste Aufreihung ist ein 
wendeltreppenartiges Inneres; 
es ist darauf zu achten, dass der Schwalbenschwanz- 
schlitz an den senkrechten Fichtenbrettern an der 
Seite eingeschnitten ist, wohin sich die Bretter 
beim Schrumpfungsprozess kinbiegen; so machen 
die Bretter die zylindrische Wandung in sich nit; 
im Unterschied zu Nr. 47, wo es in der Wandung 
immer eine direkte Aufeinanderfolge von Stufen 
gab, ist hier die direkte Aufeinanderfolge nahezu 
immer unterbrochen; 


Material für eine Arbeit: 


30 Bretter 190 cm 
30 Bretter 85 cm, Bohrung d = 5.2 cn 
ein Ende mit Schwalbenschwanz 


1 Stanlrohr 50(2) , 1 = 110 cm 
1Stanlroar 60(2) , 1= 19.5 cn 


| 8 ; : a 
| SE e 17 Detail (nicht massstäblich) 


410 


| 'wandernder ' Schlitz für 
! Schwalbenschwanz, verschiebt 
sich immer um Brettstärke 


226 


) 


N 


L == | 
. 18 
u | 


48.2 


227 


FEUFRIG 


228 


229 


Wandarbeiten 


49.1 - 49.12 „ 1993 


Schnur und Nägel 


049 (12);jpg 


230 


231 


Zeichnungen 


50.1 - 50.12 , 1994 


Beschreibung: Blattgröße 80 x 80; auf 94 x 94 montiert; 
Graphitstift; 
bei den Blättern 1 bis 5 sind die Blattkanten, 
zu sich selber parallel, auf der Blattfläche 
abgebildet; bei den Blättern 8 bis 12 sind die 
Blattecken den Diagonalen entlang auf der 
Blattfläche abgebildet; 6 und 7 zeigen die 
Übergangsstadien von der parallelen zur 
diagonalen Abbildung; 6 zeigt nur Kanten, 
bei 7 sind bereits die Ecken abgebildet; 
die rechte Hand zeichnet und die linke Hand 
dreht das Blatt im Uhrzeigersinn; 
Zeichnungsdauer jeweils 3 Stunden; 


232 


50.7 


50.10 


v 


50.3 


a 
ex 


50.5 50.6 


| 


50.9 


eu® 
u 


50.11 50.12 


Zeichnungen nicht ausgeführt 


233 


Wandarbeiten 


51.1 - 51.12 „ 1993 


Beschreibung: 1. 


2. 


Material der ausgeführten Arbeiten: 
Graphitstift, jeweils 12 schwarze A4-Papiere 
und jeweils 48 Nädelchen; 

mit dem Graphitstift ist immer ein Quadrat von 
1x 1m direkt auf die Wand gezeichnet; mit 
den Nädelchen sind in das Quadrat jeweils 12 
A4-Papiere nach umseitigen Angaben angeoränet; 
es geht um die Beziehungen zweier populärer 
Größen; 


234 


235 


Beispiel 


236 


Wandarbeiten 52 | 


52.1 - 52.12 „ 1993 


52.10 52.01 52,12 


237 


Beispiel (1).JPG Beispiel (2).JPG Beispiel (3).JPG Beispiel (4).JPG 
Beispiel (5). JPG Beispiel (6). JPG Beispiel (7) JPG Beispiel (8) JPG 


Beispiel (9).JPG Beispiel (10) JPG Beispiel (11) JPG Beispiel (12) JPG 


Beispiel Collagenserie 


238 


Wandarbeiten 53 | 


53.1 - 53.12 „ 1993 


240 


Wandarbeiten "54 | 


54.1 - 54.12 „ 1993 


Pe 


241 


Wandarbeiten 55 


55.1 - 55.12 ,„ 199 


242 


Wandarbeiten 56 


56.1 - 56.12 , 1993 


243 


Wandarbeiten 57 | 


57.1 - 57.12 ,„ 1993 


244 


Wandarbeiten 58 


58.1 - 58.12 ,„ 1995 


245 


Wandarbeiten 59 


59.1 - 59.12 , 1993 


246 


60 


Wandarbeiten 


71 - 60.12 , 1993 


. 


60 


60.3 


60.2 


60.1 


60.6 


60.5 


60.9 


60.8 


60.7 


60.12 


60.11 


60.10 


247 


Wandarbeiten 61 | 


61.1 - 61.12 , 1993 


248 


62 


Wandarbeiten 


- 62.12 „ 199 


62.1 


62.12 


62.171 


62.10 


249 


Räumliche Arbeiten 


63.1 - 63.12 ,„ 1994 


Beschreibung: 1. außer umseitige Hinweise keine Pläne; 
2. Material: Gips und Birkensperrholz 15 mm; 
jeder Kasten (Innen 1m x 1m, Außen 1030 x 1030 mm) 
mit 20 Gipsplatten, die in der Flächendimension 
auf das Maß A4+ (210 x 297 mm) bezogen sind, 
12 Platten 2490 x 297 mm (A4) 
3 Platten 160 x 297 mm 
4 Platten 290 x 109 mm 
1 Platte 160 x 109 um, 
Plattenhöhe 40 mm; alle 12 Kästen übereinander 1220 nm; 
3. in der unten dargestellten Form (um Gewicht zu sparen) 
sind Gipsplatten hergestellt; 12 Gipsplatten im 
Format A4 'füllen' den Holzkasten, d.h., es bleiben 
Freiräume die mit entsprechenden Gipsplatten 
gefüllt sind; bei gleichbleibender Plattengröße 
und -zahl, ist die Anordnung von Kasten zu Kasten 
verschieden; es geht um die Beziehungen zweier 
populärer Größen; 


Schnitt durch eine Gipsplatte 


Fast ur- 


250 


Arbeit nicht ausgeführt 
Idee nach Serien 51 bis 62 


251 


Holzkästen für Gipsplatten Reihe 63 


49:20 


252 


253 


Wandarbeiten 


64.1 - 64.6 „ 1996 


Besehreibung: Material: 24 Aluminiumzylinder @ 28/24, H 20 
6 sehwarze Rundgummi @ 2, L ea. 1500 
24 Gewindestängehen N4, L 30 


Die Arbeit besteht aus seehs Einzelarbeiten, die an 
einer Wand nebeneinander im Abstand einer Arbeit 
montiert sind. Es ist dabei jeweils ein Rundgummi 
in immer untersehiedlicher Weise um 4 Zylinderstücke 
gelegt. Die Gewindestange in der Rückseite der 
Zylinder kann in einen Dübel eingeschraubt werden. 


Zylinder mit Gewindestange 


Sehnitt Ansieht 


254 


Sehema der Wandarbeiten Serie 64 
an einer Wand in einer Reihe zu montieren 
(Zwisehenraum so gross wie eine Arbeit) 


350 


64.1 64.2 


64.3 64.4 


64.5 64.6 


siehe auch nächste Serie 065 mit Fotos 


255 


Wandarbeiten 


65.1 - 65.6 ,„ 1996 


Besehreibung: Material: 24 Aluminiumzylinder @ 28/24, H 20 
6 sehwarze Rundgummi 9 2, L ca. 2000 
24 Gewindestängehen N4, L 30 


Die Arbeit besteht aus sechs Einzelarbeiten, die 
an einer Wand nebeneinander im Abstand einer 
Arbeit montiert sind. Es ist dabei jeweils ein 
Rundgumni in immer untersehiedlicher Weise um 

4 Zylinderstücke gelegt. Die Gewindestange in 
der Rückseite der Zylinder, kann in einen Dübel 
eingesehraubt werden. 


Zylinder mit Gewindestange 


Sehnitt Ansieht 


256 


Schema der Wandarbeiten Serie 65 


an einer Wand in einer Reihe zu montieren 
(Zwischenraum so gross wie eine Arbeit) 


} 350 


250 


65.1 65.2 


65.3 65.4 


65.5 65.6 


257 


258 


259 


Serie 066 — 1 bis 12 


+3 


066 (5). jpg 
x Sa = - 


Ä >: mi 
AN 


066 (12).jpg 


066 ).jpg 066 (10).jpg 


260 


Serie 066 — 13 bis 24 


066 (21).jpg 066 (24).jpg 


261 


Serie 066 — 25 bis 36 


262 


Serie 066 — 37 bis 48 


ie 


066 (40).jpg 
066 (39).jpg 
066 (38).jpg 


Fl 


u 06 Tr u 066 (44).jpg 
066 (43).jpg 
066 (42).jpg 
066 (1).jpg 


u — Ze — 


066 (45).jpg 


7 066 (48).jpg 
066 (47),jpg 


263 


Serie 066 — 49 bis 60 


” 
066 (52).jpg 


a 


066 (50).jpg 


S ne .. 


066 (56).jpg 


F ji 066 (59).jpg 
066 (58).jpg 
066 (57),jpg 


264 


Serie 066 — 61 bis72 


| 066 (63) 066 (64).jpg 
jpg 
066 (62).jpg p 


SI 


2. 


066 (66; 066 (67).jp: 066 (68).jpg 
pg p' (67).jpg 

(66) jpg 

066 (65).j 


066 (69) 066 (70) 066 (71).jpg 066 (72).jpg 
pg g )jp: 
)ip: 
(69).j 


265 


Serie 066 — 73 bis 84 


066 (76).jpg 


| 066 (83),jpg 
066 (82)jpg 
066 (B1)jpg 


D09, VER 


066 (84).jpg 


266 


Beispiel 066-11 


267 


Beispiel 066-66 


268 


Beispiel 066-85 


269 


Räumliche Arbeiten 


67.1 = 67.22 , 1995 


Beschreibung: 1. 
=. 


keine Pläne 

Material: Birkensperrholz 15 um; 

Grundplättchen 4.5 x 6 cm; Grunäwürfel 6 x6 x 6 cn; 
zusammengesetzter Würfel 18 x 18 x 18 cm; 

aus den Grundplättchen sind die Grundwürfel 
hergestellt; aus den Grundwürfeln sind die 
zusammengesetzten Würfelräume hergestellt; 

bei diesen sind zwei Bedingungen zu berücksichtigen: 
1. alle vier Seiten sind gleich, 2. es darf keine 
Anordnung entstehen, die aus größeren Grund- 
plättchen verleimt werden könnte; so sind 
grundsätzlich drei Anordnungen pro Etage 

möglich: 


| ic 


aus diesen drei Möglichkeiten folgt umseitig 
aufgezeigte Systematik in den sechs Gruppen 
A, B, C, AC, BC, ABC 


Beispiel 67.1 


270 


c 


67.3+4 


DD 
ee 
gialeinzene. 
mim 


= 
DB | 


5 


272 


273 


274 


275 


> 
+ 


276 


277 


067 (1).JPG 067 (2) JPG 067 (3),JPG 067 (4).JPG 


067 (5) JPG 067 (6). JPG 067 (7)JPG 067 (8). JPG 


3 - 


067 (9).JPG 067 (10).JPG 067 (11).JPG 


278 


067 (12).JPG ü 067 (13).JPG 067 (14) JPG 


067 (15).JPG 


067 (16).JPG 067 anırs 067 a9rG 


067 (20).JPG 067 (21).JPG 067 (22).JPG 


279 


067 (19).JPG 


Beispiel 067-5 


280 


Beispiel 067-16 


281 


Räumliche Arbeiten 


68.1 - 68.15, 1995 


Beschreibung: 1. Keine Pläne 


2. Material: Birkensperrholz 6 mm 
Stahlrohr @ Aussen 12 mm, Länge 18 cm 


Grundplatte 18 x 18 cm, Würfel 18 x 18 x 18 cn; 
in immer je zwei Grundplatten werden nach 
umseitiger Vorgabe 12 mm Bohrungen gebohrt; 

es werden dann immer je vier entsprechende 
Platten verleimt; die Stahlrohre weren in 

die Bohrungen gesteckt, so dass der innere 
Würfelraum sich nach der Lage der Bohrungen 
gestaltet; die Würfel werden, wie umseitig 
angegeben auf einem Tisch gruppiert; 


Beispiel 68.3 


282 


68.1-5 


8.6-9 


&.10-R 


| 1m 


DARSTEULUVG QUEIER Im RECHTEN VINKEL AVFEIMANDERSIONENDER JEITEM (IcHErtA) 


Arbeit nicht ausgeführt 


283 


Nr. 68 
Aufstellung auf 
einem Tischgestell 


damit sich die Rohre kreuzen können, müssen die 
Bohrungen in aneinanderstossenden Seiten ver- 


setzt sein: 
YoN\ 


—n 


284 


285 


Zeichnungen 


69.1 - 69.12 „ 1995 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cm; 
Tusche mit Feder aufgetragen; 
die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertelstunde; 
die Viertelstundenblöcke sind immer in zwei 
Reihen eingeteilt; 


69.1 Januar, 31 x 15 min 
69.2 Februar, 28 x 15 min 
69.3 März, 31 x 15 min 
69.4 April, 30 x 15 min 
69.5 Mai, 31 x 15 min 
69.6 Juni, 30 x 15 min 
69.7 Juli, 31 x 15 min 
69.8 August, 31 x 15 min 
69.9 September, 30 x 15 min 
69.10 Oktober, 31 x 15 min 
69.11 November, 30 x 15 min 
69.12 Dezember, 3iz 5 zin 


286 


069 (4).JPG 


069 (3)JPG 


069 (2). JPG 


069 (1).JPG 


069 (8) JPG 


069 (7)JPG 


069 (6) JPG 


069 (5) JPG 


069 (12).JPG 


069 (11)JPG 


069 (10).JPG 


069 (9).JPG 


287 


! 
DAR ERRN) 
PRURTNN 


Beispiel 069-3 


288 


Beispiel 069-11 


289 


ZIEH 
BEN 


u 


a 


N} 
4 


RN 
iS 


Et 


h 
OWN 


ANY 


Zeichnungen 


79.1 - 70.12 „ 1995 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cm; 


Tusche mit Feder aufgetragen; 


die Zeichnungsdauer für eine Zeichnung beträgt 
einen Monat, jeweils täglich eine Viertelstunde; 
von der Bildmitte ausgehend, sind die Viertel- 
stundenblöcke frei eingeteilt; im Wechsel sind 
die Blöcke locker oder dicht gezeichnet; endet 
ein Monat in lockerer Zeichnungsweise beginnt 
der nächste mit einem dichten Feld; 


70.1 
70.2 
70.3 
79.4 
70.5 
70.6 
70.7 
70.8 
70.9 
70.10 
70.11 
70.12 


Januar, 
Februar, 
März, i 
April, 
Mai, 
Juni, 
Juli, 
August, 
September, 
Oktober, 
November, 
Dezember, 


290 


E 
28 
Si 
30 
31 
30 
31 
31 
30 
31 
30 
31 


HKM K=a=„,.H=.,HRKK 


15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 
15 min 


070 (4) JPG 


070 (11) JPG 070 (12)JPG 


070 9).JPG 070 (10)PG 


291 


NG, 
RD, 
ff: 


P 


Beispiel 070-7 


292 


Beispiel 070-10 


293 


Klebebilder 


71.1 - 1.12 5 1995 


Beschreibung: Blattformat 94 x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cm; 
aufgeklebte 2 x 2 cm große Papierchen von 
1/3 Werbung aus dem Briefkasten während eines Monats, 
1/3 Briefumschläge aus dem Briefk. während eines Monats, 
1/3 karrierte Papierchen, von Monat zu Monat um 

115 % vergrößert; 

die Papierchen sind immer in Dreiergruppen geklebt; 
40 Reihen zu je 40 Papierchen; 


Tre Januar 
71.2 Februar 
71.3 März 
71.4 April 
71.5 Mai 

71.6 Juni 
71.7 Juli 
71.8 August 
71.9 September 
71.10 Oktober 
71.11 Novenber 
71.12 Dezember 


294 


071 (1) JPG 


nn 


u 
L 


Fon 
w 


in 


071 @)JPG 


071 (4) JPG 


071 (9)JPG 071 (10)JPG 


295 


071 (11).JPG 


071 (12).JPG 


Beispiel 071-2 


296 


| 2: 


17 
ner [1 


Beispiel 071-11 


297 


Klebebilder 


72.1 - 72.12 „ 1995 


Beschreibung: Blattformat 9% x 94 cm; Bildformat 80 x 80 cm; 
aufgeklebte 2 x 2 cm große Papierchen von 
Graphitzeichnungen während eines Monats; 

40 Reihen zu je 40 Papierchen; 
die Reihenfolge der kleinen Quadrate ist frei; 


72.1 
72.2 
72.3 
72.4 
72.5 
72.6 
72.7 
72.8 
72.9 
72.10 
72.11 
72.12 


Januar 
Februar 
März 
April 
Mai 

Juni 
Juli 
August 
September 
Oktober 
November 
Dezember 


298 


072 (2) JPG 


072 (9),JPG 072 (10)JPG 072 (11).JPG 072 (12)JPG 


299 


85} 
- 


4 WANT, ERELTEN 
BE EEE ARE =? 
Fr m I A, 
’ NT A ur R T 


I 


ER 
A si 
En 

A 


| 


Bi S-NGE 


FREE, 


Beispiel 072-4 


300 


SE 


Beispiel 072-7 


301 


Räumliche Arbeiten 


73.1 - 73.14 „ 1995 


Beschreibung: 1. keine Pläne 


2. Material: Birkensperrkolz 6 mm 
Stahlrohr 9 Aussen 12 mm, Länge 18 cm 


Grundplatte 18 x 18 cm, Würfel 18 x 18 x 18 cn; 
in immer je zwei Grundplatten werden nach 
umseitiger Vorgabe 12 mm Bohrungen gebohrt; 
es werden dann immer je vier entsprechande 
Platten verleimt; die Stahlrohre werden in 
die Bohrungen gesteckt, so dass der innere 
Würfelraum sich nach der Lage der Bohrungen 
gestaltet; die Würfel werden, wie umseitig 
angegeben auf einem Tisch gruppiert; 

es get um die Kombinationsmöglichkeiten 
mit je drei Rohrenpro Richtung; 


Beispiel 73.# 


302 


73.1 73.2+3 


73.6+7 


303 


73.4+5 


7342 Won slhhr 
73.124143 


Ice 


rn 
| 


N eg ee nn 


2 ziel ee ee 
IL] 


Bu 
u 


Nr. 73 
Aufstellung auf 
einem Tischgestell 


A 9 


damit sich die Rohre kreuzen können, müssen die 
Bohrungen in aneinanderstossenden Seiten ver- 
setzt sein: 70° 


304 


1(1)JPG 1(2)JPG 1@)JPG 


2 (1).JPG 2 (2). JPG 2 (3).JPG 


3 (1)JPG 3 (2) JPG 3 @)JPG 


305 


4 (1)JPG 4 (2).JPG 4 (3) JPG 


a 


5 (1) JPG 5 (2) JPG 5 @)JPG 


+ 


6 (1)JPG 6 (2) JPG 6 (3) JPG 


306 


TTT— 


7(1)JPG 7 (2).JPG 7@)JPG 


8 (1)JPG 8 (2). JPG 8 (3).JPG 


9 (1)JPG 9 (2).JPG 9 3).JPG 


307 


10 (1).JPG 10 (2).JPG 10 3).JPG 


11 1).JPG 11 (2). JPG 11 @)JPG 


12 (1) JPG 12 (2) JPG 12 3). JPG 


308 


13 (1) JPG 13 (2). JPG 13 @)JPG 


14 (1).JPG 14 (2) JPG 14 (3).JPG 


309 


310 


311 


312 


313 


314 


315 


316 


317 


Beispiel 073-12 
Museum Goch 


318 


319 


Räumliche Arbeiten 


74.1 - 74.11 „ 1996 


Besehreibung: 1. keine Pläne 
2. Material: 11 Kartonzylinder 8 205, H 205, Stärke 2,5 
Aluminiumstangen @ 4, L 245 

3. In die Kartonzylinder sind nach den Plänen 
Bohrungen angebracht. Zwei Bohrungen entsprechen 
einander, so dass Stangen diagonal durehgesteckt 
werden können. Bei vier Anordnungen müssen 
vermittelnde Bohrungen angebracht werden, damit 
zwei kreuzende Stangen nieht treffen (in den 
Plänen rot markiert). 
Es geht um die Möglichkeiten der Linienverläufe 
bei vorgegebenem Raster unter Hinzunahme der 
räumliehen Bedingungen. 
Die Aufstellung erfolgt auf einem quadratischen 
Tiseh. 


Beispiel 74.2 


320 


Aufstellung der Kartonzylinder Serie 74 
Tisehplatte MDF 19 mm, weiss und gewachst, Stahlgestell 


— 29 — —— Y00 ——— To ———— —— a ——210 


®®0®® 


A620 


Beine 40x40x780 
Zargen 30x80x1160 


322 


323 


324 


ansicht (1).JPG ansicht (2).JPG ansicht (3).JPG ansicht (4).JPG 


ansicht (5).JPG ansicht (6).JPG ansicht (7).JPG ansicht (8).JPG 


ansicht (9).JPG ansicht (10). JPG ansicht (11).JPG 


326 


aufsicht (1) JPG aufsicht (2).JPG aufsicht 3)JPG aufsicht (4).JPG 


aufsicht (8). JPG 


aufsicht (7). JPG 


aufsicht (9).IPG aufsicht (10).JPG aufsicht (11)JPG 


327 


Beispiel 074-8 


328 


Y. 
N 


zZ 


329 


Räumliche Arbeiten 


75.1 - 75.8 „ 1995/% Zusammenarbeit mit Andres Bally 


Besehreibung: Material : MDF-Platten 10 mm, Tusche, 
Es sind acht Würfel (Kantenlänge 180) 
aus MDF Plattenmaterial verleimt. Auf 
ist ein 4x4-Raster markiert. An einem 
Punkt (Mitte einer Kante) beginnt nun 
die den Würfel solange umläuft, bis 


Ausgangspunkt erreicht. Dabei ergeben 


Wachs 
gehrungsmässig 
jedem Würfel 
definierten 
eine Linie, 


sie wieder den 


sieh Muster, 


die allein vom ebenfalls zuvor festgelegten 


Verhältnis der Liniensteigung abhängt. 


Es geht um die Veränderung eines einzigen Parameters 


und die dadurch verursachten Änderungen im Nuster. 
Die Würfel werden aus einem Tisch in einer Reihe 


aufgestellt. 


Beispiel 75.5 


330 


Aufstellung der W 


Tischplatte MDF 19 mm, weiss, gewachst, 
a 


Stahlgestell aus Winkelprofil Beine 40x40x7 
60x 


Zargen 20x 


Bildung der Steigungsverhältnisse der Linie 


331 


— 


nn 


075 (1)jpg 075 (2)jpg 


5 


075 @);jpg 075 (4).jpg 


332 


075 (6).jpg 
075 (S)jpg 


075 (8)jpg 
075 (Mjpg 


333 


334 


335 


075 (La).JPG 075 (1b).JPG 


075 (2a).JPG 075 (2b).JPG 


336 


075 (32).JPG 075 3b).JPG 


075 (4a).JPG 075 (4b).JPG 


337 


075 (5a).JPG 075 (5b).JPG 


075 (6a).JPG 075 (6b).JPG 


338 


075 (72).JPG 075 (7b).JPG 


075 (83).JPG 075 (8b).JPG 


339 


Räumliche Arbeiten 


76.1 


= 96.0, 


reibung: 


1995 


Material: Draht & 2 mm 

Frei von Hand sind aus dem Draht 20 Ringe (2 240) 
und 16 Ringe (8 120) gebogen. Zusätzlich 9 x 8 = 72 
gleiche Drahtstücke (mit gebogenen Enden 120). 
Diese 3 Elemente sind dann zu den vorgegebenen 

9 Drahtkörpern zusammengesetzt. Das sind alle 
Ausformungen die mit diesen 3 Elementen möglich 
sind. Sie sind nach Zusammengehörigkeit auf einem 


Tiseh geordnet aufgestellt. 


Beispiel: 76.4 


340 


Sehema der Drahtkörper Serie 76 


341 


Aufstellung der Drahtkörper Serie 76 
Tisshplatte MDF 19 mm, weiss, gewachst, Stahlgestell 


Asto 


Beine 40x40x780 
Zargen 30x80x1040 


342 


ansicht (8). JPG ansicht (9) JPG 


343 


344 


345 


Beispiel 076-9 


Einladungskarte Museum Goch, 1996 


2.JPG 3jpg 


Vormodelle 


347 


Räumliche Arbeiten 


77.13 - 77.9 , 1989/95 Für Nella und Rita 


Besehreibung: Material: Gips 


In eine Holzform sind 9 x 6 = 54 Gipskreuze 
gegossen. Die Grundeinheit eines Kreuzes ist 
60 mm. Mit je 6 Kreuzen sind 9 Anordnungen 
aufgebaut. Gemeinsam allen Anordnungen ist, 
dass das untere und das obere Kreuz am gleichen 
Ort und horizontal bleibt. Es verändern also 
nur die vier stehenden Kreuze ihre Position. 
In der vorderen 'Hauptreihe' ist es die 
sehrittweise Öffnung vom gesehlossenen zum 
offenen Zustand. 77.3 und 77.6 können noeh 
zweimal variiert werden. Die Aufstellung 
erfolgt nach Plan auf einem Tisch. 


77.1 ist zu Nella's und 77.9 zu Rita's Geburt 
entstanden. So ist die Arbeit ihnen gewidmet. 


Beispiel 77.1 


348 


Aufstellung der Kreuze Serie 77 


4 
Erlub Comm 


Tisehplatte MDF 19 mm, weiss, gewaehst 1620 x 2280 
Stahlgestell Beine 40x40x780 
Zargen 30x80x1180/1800 


349 


077 (1).JPG 077 (2).JPG 077 (3) JPG 


077 (4) JPG 077 (5). JPG 077 (6).JPG 


077 (7)JPG 077 (8) JPG 077 (9) JPG 


350 


351 


352 


353 


354 


Beispiel 077-1 


355 


Räumliche Arbeiten 


78.1 - 78.20 , 1996 


Beschreibung: Material: 60 MDF Plattenmaterial 6 x 130 x 140 
80 Buchenvierkant 15 x 15 x 320 
240 Buehenrundstäbe 9 6 , L 145 


Aus jeweils 4 Vierkant- und 12 Rundstäben ist ein 
Gestell zusammengesteckt. Pro Gestell sind 3 kleine 
MDF Platten eingeteilt. An den zwei gegenüber- 
liegenden Sehmalseiten der Platten ist eine 
Hohlkehle eingesägt. Damit können die Platten 

von den Rundstäben gehalten werden. 

In zwanzig Sehritten wird die Variationsmöglichkeit 
der Positionen der jeweils 3 Platten in Bezug auf 
die gegebene Gestellstruktur untersucht, 

Die Aufstellung erfolgt auf einem Tisch, wobei 
78.1,2,5,12, und 17 die vordere Hauptreihe bilden 
und dahinter die entsprechenden Variationen folgen. 


Beispiel 78.6 


356 


357 


358 


359 


E 


078 (1).JPG 078 (2).JPG 078 (3) JPG 078 (4) JPG 


u 


078 (5).JPG 078 (6).JPG 078 (7) JPG 078 (8) JPG 


ua Ei 


078 (9).JPG 078 (10).JPG 078 (11) JPG 078 (12).JPG 


360 


078 (13).JPG 078 (14) JPG 078 (15).JPG 


078 (17).JPG 078 (18).JPG 078 (19)JPG 078 (20).JPG 


361 


362 


363 


364 


365 


366 


Beispiel 078-2 


367 


Räumliche Arbeiten 


79.1 - 79.6 , 1996 Für Rita 


Besehreibung: Material: 24 Birkensperrholzplatten 9 x 220 x 220 
Graphitstift, Aerylfarbe sehwarz 


Aus je 4:Platten ist gehrungsmässig ein Würfel 
hergestellt, dessen Unter- und Oberseite offen 
ist. Jede der 4 Seiten ist gleichmässig mit dem 
Graphitstift in 4 Reihen eingeteilt. Nun ist auf 
jeder Seite in freier Weise die untere Reihe 
in 7, die nächste in 8, dann in 9 und die 4te 
in 13 (Quersumme 4) Absehnitte gegliedert. 
So sind 6 'gleiehe' Würfel entstanden. Nun 
beginnt der Zählprozess beim ersten Würfel auf 
einer Seite unten links. Die ersten 4 Zahlen 
bleiben frei, dass heisst, 5 ist die erste Zahl. 
So wird rundum die untere Reihe durehgezählt, 
dann die nächste und so weiter, bis alle Absehnitte 
des Würfels durehgezählt sind. Dann geht es beim 
näehsten Würfel weiter. Alle Primzahlenfelder sind 
sehwarz angemalt. Jeder Würfel umfasst 148 (Quer- 
summe 4) Absehnitte, das ist die Anzahl der Tage, 
die Rita leben durfte. : 
Die Würfel sind der Reihe nach auf einem Tisch 
aufgestellt. 
Bereiehe: 1. 5 - 152, 2. 153 - 300, 3. 301 - 448 
4. 449 - 59, 5. 597 - 744, 6. 745 - 892 


Beispiel 79.1 


368 


Einteilung der Abschnitte 


Qesut 


ABSEITS? 7 
ae ek 1 
Re ; 

= X Yy z 28 40 

are hl EEE a 3 
| Que U 


V 
Gsummt 40 (vu -,) 


Rhk Tal Rz Guss 10 (Vlenk- ) 


Aufstellung der Würfel Serie 79 


264 


OO OO OoO2|* 


Tisehplatte MDF 19 mm, weiss, gewachst 
440 x 2640 


Stahlgestell Beine 40x40x780 


Zargen 30x80x290/2160 


369 


079 (1a). JPG 079 (1b).JPG 


079 (2a).JPG 079 (2b).JPG 


079 (32).JPG 079 (3b) JPG 


370 


079 (42) JPG 079 (4b) JPG 
079 (5a). JPG 079 (5b) JPG 


079 (6a). JPG 079 (6b).JPG 


371 


372 


Ta 


373 


374 


375 


Serie 080, 1 bis 4 
Acryl und Wachs auf Holz 


Einteilung nach Konstellationen von A4-Papieren 


080 (1)JPG 080 (2) JPG 


376 


Wandarbeiten 


81.1 - 81.12 , 1996 


Beschreibung: Material: 


Birkensperrholz & x 240 x 240, von hinten 


verstärkt 


mit Rähmchen 15 x 180 x 180, 
Aerylfarbe schwarz, weiss und grau, 


wasserverdünnbarer Klarlack 


Auf jedem Täfelchen 
Grundraster (6 x 6) 
1. Zählweise Er . 


2. Zählweise PL 


Die Rasterquadrate, 


überlagern sich auf einen 
zwei Zählvorgänge: 
Primzahlen schwarz 


Primzahlen weiss 
die sowohl bei 1. als auch bei 


2. Primzahlenquadrate sind, sind grau gemalt. 


z.B. 81.1 Primzahlen 101 - 136 


Primzahlenbereiche: 


81.1 101 - 136, 
81.4 401 - 436, 
81.7 701 - 736, 
81.10 1001 -1036, 


Gehängt werden die 
(Täfelchenbreite). 


81.2 201 - 236, 81.3 301 - 336 
81.5 501 - 536, 81.6 601 - 636 
81.8 801 - 836, 81.9 901 - 936 
81.11 1101 -1136, 81.12 1201-1236 


Täfelchen im Abstand 240 
Gesamtbreite 5520. 


378 


081 (1)JPG 081 (2).JPG 081 (3) JPG 081 (4) JPG 


081 5) JPG 081 (6) JPG 081 (M)JPG 081 (8)JIPG 


081 (9)JPG 081 (10).JPG 081 (11).JPG 081 (12).JPG 


379 


380 


Beispiel 081-6 


381 


Wandarbeiten 


82.1 - 82.6 „ 1996 


Beschreibung: 


Material: Birkensperrholz 6 x 240 x 240, von hinten 
verstärkt mit Rähmchen 15 x 180 x 180, 
Graphitstift, Acrylfarbe blau, weiss 


wasserveprdinnbarer-Klartaek, WACHS 


Auf jedem Täfelchen sind 6 freie ovale Foren nit 
Graphitstift gezeichnet. Diese Formen sind nach 
innen mehrfach nachgezeichnet. Dann ist die Frei- 
fläche um die Formen weiss gemalt. Auf diesen 
weissen Grund ist nun jeder Ovalform ein blaues 
Oval zugegeben und zwar so, dass es räumlich ge- 
sehen hinter der gezeichneten Form zu liegen 
scheint. 


Freies Beispiel: 


Gehängt werden die täfelcnen im Abstand 240 
Täfelchenbreite). Gesamtbreite 2640. 


382 


Wandarbeiten 


83.1 - 83.12 ,„ 1995 


Beschreibung: Material: Birkensperrholz 6 x 240 x 240, von hinten 
verstärkt mit Rähmchen 15 x 180 x 180, 
Acrylfarbe schwarz, gewachst,. 


Jedes Täfelchen ist in 4 Quadrate eingeteilt. Im 
ersten Quadrat (Raster in allen Quadraten 6 x 6) 
ist das Umfeld der Primzahlen schwarz gemalt, 
Zählweise<_? . Das so erzeugte Bild ist auf die 
anderen Quadrate übertragen, immer um 90° weiter- 
gedreht. 


2.B. 83.1 Primzahlenbereich 101 - 136 


aazauuM 


uab 


3u 


83.1 101 - 136, 83.2 201 - 236, 83.3 301 - 336, 
83.4 401 - 436, 83.5 501 - 536, 83.6 601 - 636, 
83.7 701 - 736, 83.8 801 - 836, 83.9 901 - 936, 
83.10 1001-1036, 83.11 1101-1136, 83.12 1201-1236 


Gehängt werden die Täfelchen im Abstand 240 
(Täfelchenbreite). Gesamtbreite 5520. 


386 


De 


BEN 


083 (1)JPG 083 (4) JPG 


a ner Bi | 1: 
083 (10). JPG 083 (12).JPG 


387 


Beispiel 083-1 


388 


Beispiel 083-12 


389 


Wandarbeiten 


84.1 - 84.6 , 1996 


Beschreibung: Material: 


Birkensperrholz 6 x 240 x 240, von hinten 
mit kleinen Hölzchen versehen 15 x 15 x versch. 


Acrylfarbe schwarz, wasserverdünnb. Klarlack 


Auf jedem Täfelchen überlagern sich 2 Raster: 
1. 12 x 12 Raster, Bohrungen 8 10 
Zählweise in Schlangenlinie von links oben nach 
links unten 
2. 6 x 6 Raster (Quadrate), schwarz 
Zählweise 2 in Schlangenlinie von links oben nach 


links unten. 


Z2.B. 84.1 Primzahlen 101 - 136 


A 


Bei 1. 


BEIN 
| 
EENE 


Primzahlenbereiche: 

84.1 101 - 244 / 409 
84.2 201 - 344 / 201 
84.3 301- 444 / 301 
84.4 407 - 544 / 401 
84.5 501 - 644 / 501 
84.6 601 - 744 / 601 


sind die Primzahlen 
2. durch schwarze Quadrate 


(Zählweise ebenso beim 
12 x 12 Raster) 


dureh Bohrungen und bei 
gekennzeichnet. 


136 
236 
336 
436 
536 
636 


Bei der Hängung ist zwischen zwei Täfelchen immer 
der Abstand 240 (ein Täfelchen) zu lassen. 
Gesamtbreite 2640. 


390 


84 (1)JPG 


G u) 
I 


84 MG 


84 (2).JPG 


84 (5) JPG 


391 


U 


84 (6) JPG 


392 


393 


- 


Beispiel 084-2 


394 


= 


U. 


& ® 
Beispiel 084-6 


395 


Wandarbeiten 


85.1 = 85,6 , 199% 


Besehreibung: Material: 


derh 


Era 


Obe. ur tas 


ERWIN OBERWILER 


ATELIER D'’ARCHITECTURE 
CHEMIN COLLADON 10 


1209 GENEVE 
TELEPHONE 022 / 798 28 88 


TELEFAX 


022 / 798 29 25 


85 


Birkensperrholz 6 x 240 x 240, von hinten 


verstärkt mit Rähmehen 15 x 180 x 180, 
Aerylfarbe schwarz und weiss, 
wasserverdünnbarer Klarlack 


Auf jedem Täfelchen überlagern sich 3 Raster: 


1. 4 x 4 Raster = 16 Zahlen (Quadrate) 


2. 6 x 6 Raster 


schwarz gemalt. 


3. Holzmaserung, verursacht die unvollständige 


36 Zahlen (Quadrate) 
Bei 1. werden die Primzahlen weiss, bei 2. 


und unregelmässige Abbildung der Rasteraudrate 


von 1. und 2.. 


Gezählt “st in Schlangenlinie von Oben links nach 


Unten links. 


2.B. 85.1, Primzahlen 101 - 115, 101 - 136 


Primzahlenbereiche: 


x 


ERSEIEIEN 
EIEREDSENN 
SEREEE 
HEBMEIEIEN 
ZEN 
EEE 


85.1 101 - 116 „ 101 -- 136 
852 801 = 296 „207 = 256 
85.3 301 - 316 „301 - 336 
85.4 401 - 446 , 401 - 436 
85.5 501 - 516 ,„ 501 - 536 
85.6 601 - 616 „ 601 - 636 


Bei der Hängung ist zwischen zwei Täfelchen immer 


der Abstand 240 (ein Täfelchen) zu lassen. 


Gesamtbreite 2640. 


396 


Probetafel 


397 


398 


399 


Wandarbeiten 


86.1 - 86.12 „ 1995 


Besehreibung: Material: Birkensperrholz 6 x 240 x 240, von hinten 
verstärkt mit Holzrähmchen 15 x 180 x 180, 
kerylfarbe schwarz, wasserverdünnb. Klarlack 


Die Fläche ist in 4 Spalten aufgeteilt. 


In der ersten und dritten Spalte ist die Einteilung 
3 x 12 Quadrate vorgenommen und Primzahlen eingetragen. 
Z.B. der Bereich 101 - 136: 


Dann sind die an die Spalten 2 und 4 grenzenden 


Primzahlen in diese Spalten übertragen: 
R Bw gT 


Bis auf die Primzahlen und die übertragenen Prir- 
zahlen ist das gesamte Feld schwarz gemalt. 
Primzahlenbereiche der einzelnen Täfelchen: 

86.1 2101 - 136, 86.2 201 - 236, 86.3 301 - 336, 
86.4 401 - 436, 86.5 501 - 536, 86.6 601 - 636, 
86.7 701 - 736, 86.8 801 - 836, 86.9 901-- 936, 
86.10 1001 -1036, 86.11 1101-1136, 86.12 1201-1236 


Bei der Hängung ist zwischen zwei Täfelchen immer 


der Abstand 240 (ein Täfelchen) zu lassen. 
Gesamtbreite 5520 


400 


086 (1).JPG 086 (2).JPG 086 (3).JPG 086 (4)IPG 
086 (5).JPG 086 (6).JPG 086 (7).JPG 086 (8).JPG 


086 (9).JPG 086 (10).JPG 086 (11).JPG 086 (12) JPG 


401 


Beispiel 086-4 


402 


403 


Wandarbeiten 


87.1 - 87.6 „ 1996 


Beschreibung: Material: Birkensperrholz 6 x 240 x 240, von hinten 
mit Rähmehen 15 x 180 x 180, 
Acrylfarbe schwarz und weiss, 
wasserverdünnbarer Klarlack, 


Auf jedem Täfelchen überlagern sich zwei Raster: 

1. 2 x 2 Raster; die Farbverteilung in diesem Raster, 
2 weisse und 2 Quadrate ohne Farbe (Holzgrund), ist 
bei allen 6 Täfelchen genau gleich. 


weiss 


WEISS 


2. 8 x 8 Raster, Zählweise _Z, Primzahlen schwarz 
2.B. 87.1 


Primzahlenbereiche: 


87.1 101 - 164, 87.2 201 - 264, 87.3 301 - 364, 
87.4 409 - 464, 87.5 501 - 564, 87.6 601 - 664 


Gehängt werden die Täfelchen mit einem Abstand von 
240 (Täfelchenbreite). Gesamtbreite 2640. 


Wei 


404 


KUH 


087 (1) JPG 087 (2).JPG 087 (3) JPG 


087 (4) JPG 087 (5) JPG 087 (6).JPG 


405 


Beispiel 087-3 


406 


407 


Zeichnungen 


88.1 - 88.52 , 1996 


Besehreibung: Material: 


Die Serie 
pro Woehe 


Für Rita 


Blattformat 940 x 940, Bildformat 800 x 800, 
Graphit-, Rot-, Orange-, Gelb-, Grün-, 
Blau-, Violettstift 

entsteht im Verlauf des Jahres und zwar 

ein Bild. Das Bildformat ist in 4 gleiehe 


Quadrate geteilt. In jedem Quadrat ist nun in der 
unten angegebenen Reihenfolge entweder nur mit 
Graphit oder mit Graphit und Farbe eine Zeichnung 
entstanden. Gezeiehnet würde immer im reehten unteren 
Feld und dann das Blatt entsprechend geäreht. 

Eine Farbe wiederholt sieh naeh 7 Feldern bzw. eine 
Farbe steht naeh 7 Wochen wieder am gleichen Ort. 


7 Farben x 7 er Zyklus = 49 Quersumme 4 - Rita's Zahl 


Schema des Zeichnungsverlaufs 


408 


X] „rxl 
2 


$ 


a3 


DR DR RX 


BR ER IR 


„XIX 
x 


x 


RER 


x 


X 
x 


= 
ER DI 


i x = | 


088 (9).JPG 088 (10).JPG 088 (11), JPG 088 (12). JPG 


411 


088 (16). JPG 


088 (15).JPG 


088 (14), JPG 


088 (13).JPG 


088 (20).JPG 


088 (19).JPG 


088 (18). JPG 


088 (17).JPG 


AATARIR 
KIIID. 


088 (24). JPG 


088 (23).JPG 


088 (22). JPG 


088 (21).JPG 


412 


088 (33).JPG 088 (34). JPG 088 (35).JPG 088 (36).JPG 


413 


088 (40).JPG 


zul 
4 


088 (45). JPG 088 (46). JPG 088 (47), JPG 088 (48) JPG 


414 


Ill. 


Ti) 
Kl 1 N 


0 > > 
Fr 


088 (51).JPG 088 (52).JPG 


415 


N 


Beispiel 088-20 


416 


jpg 
3jpg 

W2jpg 

vOLjRg 


“N 


009;jpg 
M8jpg ey 
007.jpg 


Ar 


ge 


i Ritas Winter 4,jpg 
 Ritas Winter jpg 


Ritas Winter 2jpg 
Ritas Winter1.jpg 


Ritas Vier 4jpg 
Ritas Vier 3jpg 


Vorstudien 


417 


Räumliche Arbeiten 


89.1 - 89.8 „ 1996 


Beschreibung: Material: Gips 


Es wurde ein Tonvolumen von 120 x 120 x 240 
hergestellt. Dieses Volumen ist das halbe 
Innenvolumen eines Holzkastens (120 x 240 x 240), 
in dem zwisehen den beiden Schmalseiten dieser 
Ton frei häneinmodelliert wird. Der frei bleibende 
Raum wird mit Gips ausgegossen. Dieser Vorgang 
wurde aehtmal wiederholt. Es entstehen 8 gleiche 
Formen deren Hohlvolumen = Vollvolumen ist. 

Es geht um Wiederholung die immer die gleiche 
Formenstruktur jedoch in individueller 
Ausprägung erzeugt. 


Beispiele 


418 


Aufstellung der Gipsstücke Serie 89 


! O0 0 Sn es 


Tisehplatte MDF 19 mm, weiss, gewachst 
360 x 3000 
Stahlgestell Beine 40 x 40 x 780 
Zargen 30 x 80 x 230/2480 


419 


089 (1a).JPG 089 (1b).JPG 


089 (2a).JPG 089 (2b).JPG 


420 


089 (3a).JPG 089 (3b).JPG 


089 (4a).JPG 089 (4b).JPG 


421 


089 (5a).JPG 089 (5b).JPG 


089 (63).JPG 089 (6b).JPG 


422 


089 (7a).JPG 089 (7b).JPG 


089 (83).JPG 089 (8b).JPG 


423 


424 


425 


427 


Wandarbeiten 


90.1 - 9.12 ,„ 1996 


Beschreibung: Material: 


Birkensperrholz 6 x 240 x 240, von hinten 
verstärkt mit Rähmchen 15 x 180 x 180, 

Acrylfarbe schwarz und weiss, 
wasserverdünnbarer Klarlack, 


Auf jedem Täfelchen überlagern sich 2 Raster: 


1. 4 x 4 Raster, weiss 


z.B. 90.1 Primzahlen 101 - 116, Zählweise 3 : 


2. 8 x 8 Raster, schwarz 


2.B. 90.1 Primzahlen 101 - 164, Zählweise oo: 


Bei der Hängung ist zwisehen zwei Täfelchen immer 
der Abstand 240 (ein Täfelchen) zu lassen. 
Gesamtbreite 5520. 


Primzahlenbereiche der einzelnen Täfelchen: 
- 116/101 - 164, 


90.1 
90.3 
90.5 
90.7 
90.9 
90.11 4 


101 
301 
501 
701 
901 
10 


- 364/301 
- 516/501 
- 716/709 
- 916/901 


364, 
564, 
764, 
g64, 


-1116/1101-1164, 


428 


%.2 201 
90.4 401 
90.6 6 
90.8 801 
90.10 1001 
90.12 1201 


- 216/201 - 264 
- 416/401 - 464 
- 616/601 - 664 


- 816/801 - 864 


-1016/1001-1064 
-1216/1201-1264 


ur 


090 (1).JPG 090 (2).JPG 


090 (3).JPG 090 (4).IPG 


." 


090 (5).JPG 090 (6) JPG 090 (7).JPG 


090 (8).JPG 


& 
"un 
8) 


090 (9)JPG 090 (10).JPG 090 (11),JPG 090 (12).JPG 


429 


Beispiel 090-5 


430 


Beispiel 090-6 


431 


Zeichnungen 


91.1 2291127, 43997 


Beschreibung: Blattformat 600 x 600, Bildformat 500 x 500, 
Graphit, Farbstift, Aquarell, Tusche. 


Die Arbeit umfasst 12 Blätter. Jede Zeichnung 
entsteht im Laufe des Monats. Nonate Januar - 
Dezember 1997. Die Zeichnung ist frei, jedoch 
mit dem Schwerpunkt auf kleine Strukturen. 


91.1 Jamuar 
91.2 Februar 
913 März 
91.4 April 
91.5 Mai 

91.6 Juni 
91.7 Juli 
91.8 August 
91.9 September 
91.10 Oktober 
91.11 Novenber 
91.122 Dezember 


432 


091 (4) JPG 


PR] 
# 


091 (8) JPG 091 (10).JPG 


433 


Beispiel 091-5 


434 


Beispiel 091-9 


435 


Zeichnungen 


92.1 - 92.12 , 1997 


Besehreibung: Blattformat 940 x 940, Bildformat 800 x 800, 


Tusehe mit Feder aufgetragen, 


Die Arbeit umfasst 12 Zeichnungen. Die Zeichnungs- 
dauer für eine Zeichnung ist ein Monat, jeweils 
täglich eine Viertel Stunde. Januar - Dezember 1997. 
Als 'Kristallisationslinie' 
ein Kreis von 600 Durchmesser gezeichnet. Oben 

hat der Kreis eine Öffnung von 200, so können 

die täglichen Zeichnungsschritte alle miteinander 
verbunden gezeichnet werden. Der Zeichnungsvorgang 
verläuft aus dem Kreis heraus um diesen herum. 


92. 
92.2 
92.3 
92.4 
92.5 
92.6 
92.7 
92.8 
92.9 
92.10 
92.11 
92.12 


KH HOHNOCH=H=.H KM 


15 
15 
15 
15 
15 
15 
15 
15 
15 
15 
15 
15 


min 
min 


Januar 
Februar 
März 
April 
Mai 

Juni 
Juli 
August 
Septenber 
Oktober 
November 
Dezember 


436 


ist auf jedes Blatt 


092 (10).JPG 


092 (12).JPG 


092 (9) JPG 


437 


Beispiel 092-3 


438 


Beispiel 092-5 


439 


Wandarbeiten 


93.1 - 93.3, 1997 


Beschreibung: Material: Birkensperrholz 15 mr ,„ je 3 Scheiben mit 

Nut 2 80, 8 160, @ 240, @ 320, 

3 Stahlrahmen 15 x 400 x 400 

12 Achsstifte VA @ 8, L 60 

12 Rohrstücke @ innen 8, L 15 

24 Unterlagscheiben 8/30 

24 Splinte 

3 Rundgummi 9 4, L ea 2000 


Auf einem Stahlrahmen sind vier Scheiben mit Nut 
angebracht. Die Durchmesser der Scheiben sind immer 
um den kleinsten Durchmesser vergrössert. In der 
Nut liegt alle vier Scheiben umfassend ein Rund- 
gummi. Von Arbeit zu Arbeit ist die Position der 
Scheiben verändert. Diese Veränderung der 
räumlichen Konstellation bewirkt die 3 Gestalten, 
die der Rundgummi sichtbar macht. 


Die Kombinationsmöglichkeiten: 


2: Drehung Spiegelung 
1234 2349 2443 
3412 1432 
4123 4321 
3244 
2134 1342 1243 
3421 2434 
4243 4312 
3124 
2314 3142 32449 
1423 2413 
4234 4132 
1324 


Drehung und Spiegelung bewirken keine neuen 
Gestalten. 


Die Hängung geschieht im Abstand von 800. 
Gesantbreite 3070, 


440 


Uoo —— 


SERIE 92 


AvuFrAnou Mb 


Schnitt durch eine 
Scheibenaufhängung 
Serie 93 


441 


Serie 094, 1 bis 12 


Probe-Zeichnungen, Graphit, 21 x 21 cm, 1997 


094 (11).jpg 


442 


u a 


Sl IN 


EHI 


u au 1} 


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VHS ir: 
En Ft Een AN 


Ne NNÜLAE iii, - ER Kl! 
FUN dl == zes 


Beispiel 094-1 


443 


DE ee mm 


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I 
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RU 7} 


ii Sn 


Beispiel 094-6 


444 


AI HL EEE 
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AZ — IN 

I TITEL BB = ET 
mine; 2 IIIERS 


IN 


OS 
En 


_ ISIS 
‚ \ >> 


| z_ —— 
wen Is 
\ ) \ Ze — il Ah za 


Beispiel 094-7 
445 


Serie 095, 1 bis 6 


siehe auf bild-konzepte.com op.130 


pr an SR 
a Hi 


Variationen 0p.130 /1 -6 Gerd Jansen, 1997 


Felder 1 


Felder 2 


jeweils 

Feld 1:6x 6; Zählung im Wechsel von links nach rechts und umgekehrt; 

Feld 2: 6 x 6; Zählung immer von links: 

beiden Feldern gemeinsame Primzahlenstellen schwarze Würfel mit Durchsicht; 


MDF-Würfel (7 x 7 x 7)roh und mit Tusche bemalt; je Block 7 x 42x42 cm 
Tisch: MDF-Platte mit Cassein-Farbe und Wachs, Gestell Stahlrohre. 35 x 350 x 80 cm 


Si A IE a 


11-18 201.20 m-.3M “1-60 21.8 1.6 


446 


447 


448 


449 


Haus Salmegg, Rheinfelden 


450 


ee 


451 


452 


453 


Räumliche Arbeiten 


96.1 - 96.8 ,„ 1996 


Besehreibung: Material: Gips 


Es wurde ein Tonvolumen von 90 x 180 x 180 
hergestellt. Dieses Volumen ist das halbe 
Innenvolumen eines Holzkastens (Würfel: 
180 Kantenlänge), in dem diagonal dieser 
Ton frei hineinmodelliert wird. Der frei 
bleibende Raum wurde mit Gips ausgegossen. 
Dieser Vorgang wurde aehtmal wiederholt. 
Es entstehen 8 gleiehe Formen, deren 
Hohlvolumen = Vollvolumen ist. 

Es geht um Wiederholung, die immer die 
gleiehe Formenstruktur jedoch in individueller 
Ausprägung erzeugt. 


Beispiele 


454 


Aufstellung der Würfel Serie 96 


ae Re 


Tischplatte MDF 19 mn, weiss, gewachst 
360 x 3060 

Stahlgestell Beine 40x40x780 

Zargen 30x80x230/2480 


455 


456 


1(1)JPG 1(2) JPG 1@)JPG 1(@)JPG 


2 (2) JPG 2 (3) JPG 2 (4) JPG 


3(1)JPG 3 (2) JPG 3 @)JPG 3(4)JPG 


457 


4(1)JPG 4.2)JPG 4.@)JPG 4 (JPG 


5 (1)JPG 5 (2) JPG 5 @)JPG 5 (4) JPG 


6 (1) JPG 6 (2) JPG 6 (3) JPG 6 (4) JPG 


458 


7()JPG 7(2) JPG 7@)JPG 7 (4) JPG 


8 M)JPG 8 (2)JPG 8 @)JPG 8 (4),JPG 


459 


460 


Beispiel 096-6 


461 


462 


463 


Serie 097, 1 bis 13 


Acryl, Graphit auf Papier, 60 x 60 cm, 1997 


| \@ 
\ 

ID Le 

| 3 Ver 


097 (4)IPG 


097 (3),JPG 


464 


Beispiel 097-3 


465 


Beispiel 097-12 


467 


Serie 098 


Gerd Jansen 
Serie Faltungen 1997 


Faltungen von Papierflächen um Würfel mit 12 cm Kantenlänge; 
mit Acrylfarben nachgemalt und die Oberfläche gewachst. 


1. ROT - Faltung Dreieck 


Papierdreieck, gleichseitig, Seitenlänge 36 cm (3 x 12 cm) 


2. GRÜN - Faltung Rechteck 


Papierrechteck, 12 cm x 48 cm (4x 12 cm) 


3. BLAU - Faltung Kreis 


Papierkreisfläche ® 24 cm (2 x 12 cm) 


468 


469 


rot (1).JPG rot (2).JPG 


rot (3).JPG rot (4).JPG 


Faltung Dreieck 


470 


rot A4 (1).JPG rot A4 (2).JPG 


s 


rot A4 (3).JPG rot A4 (4). JPG 


Faltung A4-Papier 


471 


4 


grün (1).JPG grün (2).JPG 


grün (3).JPG grün (4).JPG 


grün (5).JPG grün (6).JPG 


Faltung Rechteckstreifen 


472 


blau (1). JPG blau (2). JPG 


blau (3).JPG blau (4) JPG 


blau (5).JPG blau (6). JPG 


Faltung Kreisfläche 


473 


474 


475 


476 


Serie 099, 1 bis 10 


Probetafeln, Acryl und Wachs auf Holz, 60 x 60 cm, 1997 


099 (1).JPG 


——_ or V 


099 (3).JPG 099 (4).JPG 


478 


LatIN ATI DEE ae gi! 
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A. 


Beispiel 099-1 


479 


099 (7).JPG 099 @PG 


099 (9) JPG 099 (10).JPG 


480 


Beispiel 099-5 


481 


Serie 100, 1 bis 8 


Collage und Acryl auf Papier, 60 x 60 cm, 1997 


| 
2 JE 5 
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1 


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482 


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Beispiel 100-5 


483 


Serie 101, 1 bis 8 


Probewürfel, Collage und Acryl auf MDF 


101 (1).JPG 101 (2).JPG 


101 3).JPG 101 (4). JPG 
101-5 ohne Abbildung 


484 


Beispiel 101-6 


485 


Beispiel 101-7 


486 


Beispiel 101-8 


487 


Serie 102, 1 bis 5 


Probe-Zeichnungen, Tusche auf Papier 60 x 60 cm 


102 @)jpg 102 (4).jpg 


488 


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Beispiel 102-5 


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Serie 103 Positiv und Negativ 


Collagen (Primzahlgeschichte), 30 x 30 cm 


pl (U)JPG pl @)JPG pl @).JPG pl (JPG 


pl 6).JPG pl (6),JPG pl M.JPG 


pl (JPG pl (10) JPG pl (11)JPG pl (12) JPG 


490 


Schichten umgekehrt 


cz 
B 


p2 A)JPG p2 @).JPG p2 @)JPG p2 (4) JPG 


p2 5) JPG p2 (6)JIPG p2 JPG 


p2 @)JPG p2 (1O)IPG p2 1) JPG p2 2).IPG 


491 


Schwarz - Raster 7x7 


PRIMZAHLENBEREICHE 


201 - 249 
301 - 349 
401 - 449 
501 - 549 
601 - 649 
701 - 749 
801 - 849 
901 - 949 
1001 - 1049 
1101-1149 
1201 - 1249 
1301 - 1349 


Zahlenbereiche für Primzahlgeschichte-Collagen p2 


Grau - Raster 4x4 


201 - 216 
301 - 316 
401 - 416 
501 - 516 
601 - 616 
701 - 716 
801 - 816 
901 - 916 
1001 - 1016 
1101-1116 
1201 - 1216 
1301 - 1316 


grauer Karton oben 


entsprechend umgekehrt bei pl 


492 


1A)jpeg 1@)jpeg 


k 199 
1G).jpeg 1@)jpeg 
16)jpeg 16),jpeg 


Proben für Primzahlgeschichten-Collagen 


493 


Serie 104, 1 bis 10 


verschiedene Primzahlräume (Probestücke für Serie 112) 
MDF und Karton 


Primzahl-Fassade 


494 


Primzahlraum mit Primzahlboden 


495 


496 


zwei gegenüberliegende Primzahlfassaden 


497 


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sl (1).JPG sl (2).JPG 


sl 3).JPG sl (4).JPG 


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s2 (2).JPG 


s2 (3) JPG s2 (4) JPG 


501 


Pavillon (siehe auch Serie 112) 


502 


Pavillon (siehe auch Serie 112) 


503 


Säulenhalle (siche auch Serie 112) 


504 


505 


506 


507 


Serie 105 


verschiedene Primzahlräume 


Primzahl-Auflagenobjekt für Museum Goch 


Struktur 4x4x4x4, entsprechend auch Auflage 16 


508 


Primzahl-Struktur 
Entwurf 1 für Parkanlage in Goch 


(Primzahldaten - historische Daten) 


509 


Primzahl-Struktur 
Entwurf 2 für Parkanlage in Goch 


(Primzahldaten - historische Daten) 


510 


Primzahl-Struktur 
Entwurf 3 für Parkanlage in Goch 


(Primzahldaten - historische Daten) 


511 


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he auch Serie 112 


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Probe für Serie 095 


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Primzahl-Rundbauten 


516 


Primzahl-Rundbau mit kleinem Konzertsaal 


517 


Serie 106 


Entwurf zur Ausgestaltung der Eingangshalle der 
Norddeutschen Metallberufsgenossenschaft 
Hannover 


518 


Beschrei der Arbeit 


1. 


Die beiden Strukturen 

Die Arbeit entwickelt sich aus der Überlagerung der in der 
Architektur angelegten Struktur (Stahlkonstruktion der 
gläsernen Halle), mit der Prirzahlenstruktur (als Gegensatz 
zur Architektur bringt sie Unregelmässigkeiten). 


Die Überlagerung 

Die Struktur der Stahlkonstruktion ist als die ganze Halle 
füllend gedacht. So sind B Ebenen vorhanden, wobei die 
unteren zwei und die obere 'frei' bleiben. Die Punkte der 
5 Ebenen sind von 7 bis 1035 durchgezählt. An den Prin- 
zahlenpunkten ist zur Kennzeichnung eine Kugel gesetzt. 
Die Arbeit ist also die plastische Veranschaulichung der 
Primzahlen im Bereich 1 bis 1035 in Bezug auf die gegebene 
Architektur. 


Der Raum vor und nach der Überlagerung 


3. 


4. 


Auffassung 

Die gläserne Halle ist als eine riesige Vitrine, Aquarium, 
Terrarium etc. aufgefasst. Die im Raum verteilten Kugeln 
machen eine diesem Raum, durch die Architektur gegebene 
Struktur sichtbar. Sie sind wie eine’(Prinzahlen-) Wolke 
oder ein (Primzahlen-) Molekül. Dem Betrachter bieten sich 
von den unterschiedlichsten Beobachtungspunkten (Treppe, 
Aufzug, Brücken, seitliche Ansichten und von Unten) immer 
neue Konstellationen. Vor allem aber belebt der Betrachter 
durch seine eigenen Bewegungen durch diesen Raum die Wolke. 


Material 

Die Kugeln sollen aus Aluminium (3 500 mm, Wandung 2.5 mm) 
gefertigt sein. Die Oberfläche kann materialbelassen, 
glänzend oder weiss sein. Dies müsste am Ort abgestimmt 
werden. Die Glanzoberfläche könnte allerdings eine 
zusätzliche reizvolle Dimension bieten. Die Kugeln hängen 
an dünnen Drahtseilen, Insgesamt hängen 148 Kugeln an 

97 Punkten. 


Hallennutzung b, 
Die Hallennutzung wie sie in der Beschreibung der Architekten- 
gruppe erläutert ist, wird durch die Installation der Arbeit 
in keiner Weise gestört. Die untere Kugelebene befindet sich 
in einer Höhe von ca. 6 m, so dass die gesamte Bodenfläche 
frei bleibt für die vorgesehenen Aktivitäten. Rein optisch 
werden nur die Kugeln wirken. Die dünnen 97 Drahtseile 

werden bei der Grösse dieser Halle nur sehr zurückhaltend 
auffallen. 


Beschreibung 


519 


Schematische Darstellung siner gehängten Kugal 
(nicht waßstäblich) 

technische Details sollten mit der Architektengruppe 
abgesprochen werden 


Deckenkonstruktion 


Deckenstücke mit zwei Imbusschrauben (Edelstahl) 
8 15 mm, Länge mit Gewinde M 12 200 mm 


IH Drahtseil 32 mm 


Aluminiumkugel 9 500 mm, Wandung 2.5 mm 
materialbelassen, glänzend oder weiss gespritzt 
muss am Ort abgestimmt werden 


verstellbarer Kugelhalter mit zwei Imbusschrauben 
1 8 12 mm, Länge 100 mm 


an 52 Punkten hängt je eine Kugel (ca. 6 kg) 
an 39 Punkten hängen je zwei Kugeln (ca. 12 kg) 
an 6 Punkten hängen je drei Kugeln (ca. 18 kg) 


Gesamtgewicht über die ganze Deckenkonstruktion verteilt ca. 825 kg 


520 


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der Hallenraum mit allen definierten Schnittpunkten 


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2.Ebene 208-414 


von den fünf Ebenen hier der Plan der zweiten Ebene 
522 


3.Schnitt Blatt 8 


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von den neun Schnitten hier der Plan des dritten Schnitts 


523 


definitive Verteilung der Kugeln 


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528 


529 


Serie 107, 1 bis 16 


Probetafeln 28x 28 cm 


107 (1).JPG 107 (2).JPG 107 @3).JPG 


107 (4).JPG 107 (5).JPG 107 (6).JPG 


530 


107 (7).JPG 107 (8).JPG 107 (9).JPG 


107 (10)JPG 107 (11) JPG 107 (12).JPG 


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107 (13) JPG 107 (14).JPG 


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Beispiel 107-15 


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{ts | Stimmt keine Abwertung für John) Diese Kombination von Musik zen und Schuld im | 
5 Squire, als Vorgruppe für die be-|| und Person, von Noel und Liam, läßt SED-Diktatur gegt 


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seine grandiosen Künste auf der|| fühlt man, wie die Musik mit der ‚daß sich die Bischi 
‚ Gitarre als „Special guest“ undje-|| Person, mit der Band und mit sich ıuf ihre Geistlichen 
|der Oasis-Fanlist von seinen, Soli) a i verlassen konnten“ 


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Beispiel 107-16 


533 


Serie 108, 1 bis 6 


Holztafeln, Acryl, Graphit, Wachs, 24 x 24cm 


108 (4).JPG 108 (5).JPG 


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Beispiel 108 


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Serie 109, 1 bis 6 


Holztafeln, Acryl, Graphit, 24 x 24 cm 


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Serie 110, 1 bis 6 


Holztafeln, Acryl, Graphit, Wachs, 24 x 24 cm 


110 (4).JPG 110 (5).JPG 110 (6).JPG 


538 


Beispiel 110-6 


539 


Serie 111 


bemalter Stoff über Vierkanthölzerkonstrukiton, Kantenlänge 220 cm 


Die Primzahlstrukturen der 5 Würfel mit dem Aufstellungsmotiv 


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540 


Modell 
Originalmaße 8,8 x 8,8 x 2,2 m 


541 


542 


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Serie 111 (vorne) mit weiteren Modellen 


549 


550 


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Papiervormodelle 


Vormodell Stoff, 50 cm Kantenlänge 


552 


Vormodell Holz, Acryl, Wachs 


553 


Nocturne - Gerd Jansen, 1999 


Modell für einen beleuchteten Primzahl-Pavillon 


100 x 100 x 200 cm mit Gestell 


Feld 1: 12x 12, Zählung von links nach rechts und umgekehrt, 
Zahlen von 1159 bis 1302, Boden (blau); 


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Serie 112, 1 


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Feld 2: 12x 12, Zählung von 
Zahlen von 1147 bis 1290, S 


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links nach rechts und umgekehrt, 
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Feld 3: 6 x 6, Zählung von links nach rechts und umgekehrt, 
Zahlen von 710 bis 745, Lampen; 


Feld 4: 1 x 24, Zählung von links nach rechts, 
Zahlen von 1740 bis 1763, Wände; 


555 


557 


558 


559 


561 


Serie 112,2 


Nocturne - Gerd Jansen, 1999 
Modell für einen beleuchteten Primzahl-Pavillon 


100 x 100 x 200 cm mit Gestell 


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Feld 1: 10 x 10, Zählung von links nach rechts und umgekehrt, Feld 2: 10 x 10, Zählung von links nach rechts und umgekehrt, Feld 3: 10 x 10, Zählung von links nach rechts und umgekehrt, 
Zahlen von 1684 bis 1783, Boden (schwarz); Zahlen von 686 bis 785, Säulen (grau); Zahlen von 17213 bis 17312, Lampen; 


Feld 4: 1x 40, Zählung von links nach rechts, 
Zahlen von 1085 - 1124, Wände; 


562 


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Erinnerungen 


Nach Jahren in Düsseldorf, Paris und Basel, zogen meine Familie und ich 1992 in den kleinen Ort 
Grenzach-Wyhlen, auf deutscher Seite unmittelbar an Basel grenzend. Hier hatten wir ein größeres 
Grundstück am Dorf- und gleichzeitig am Wandrand. Das Haus (eine Art Bauernhaus von 1742) 
umfasste ein beachtliches Volumen, welches uns allerdings erst durch Sanierungen nach und nach 
vollumfänglich zur Verfügung stand. Erstmals konnte ich eine Werkstatt einrichten, so dass ich nicht 
nur für die Arbeiten am Haus gewappnet war, sondern auch für die großen Tischserien, die nun endlich 
ausgeführt werden konnten. Im großen, 4 m hohen Hauptraum, den ich durch Zusammenlegung von 4 
einzelnen Zimmern ausbaute und mit einem Holzofen beheizte, war zunächst nicht nur das Zentrum 
unseres Familienlebens, sondern auch mein erstes Atelier im Haus. Hier entstanden die meisten der 
großen Zeichnungs- und Collagenserien. 


1992 2016 


In den ersten Jahren waren wir als Künstler-Musikerin-Ehepaar im Dorf eher unscheinbar. Es gab 
jedoch Verbindungen zu Eltern von Kindergarten- und Schulkolleginnen unserer Tochter Nella. So 
blieb wirklich viel Zeit nicht nur das Haus, sondern auch um die Arbeit voran zu bringen. Unsere 
zweite Tochter Rita wurde 1995 geboren. Leider blieb sie nicht lange bei uns. Sie starb bereits ein 
halbes Jahr später. Diese Zeit der intensiven Betreuung ließ die Arbeiten etwas stocken, dafür 
beförderte sie aber den Familienzusammenhalt sehr. Zu diesem Zeitpunkt (1996) lud Jörg Becker, 
Museumsleiter in Goch am Niederrhein, zu einer größeren Präsentation einer Auswahl der bis dahin 
entstandenen Serienwerke. Dies war nicht nur Anlass zu einer ersten Bilanz dieser Werkphase, sondern 
beflügelte auch die Galeristin Simone Gogniat, 1997 in Basel zu einer entsprechenden Ausstellung in 


572 


ihre Galerie einzuladen. Dazu konzipierte ich noch einmal zwei neue Tischserien. — Um diese Zeit 
experimentierte ich bereits an Probestücken, die die großen Serienwerke ablösen sollten. Vor allem ging 
es hier darum, eine Entscheidung darüber zu finden, wie die gesamte Arbeit thematisch einheitlich 
begründet werden könnte. Die Primzahlen, die mich damals bereits seit zehn Jahren begleiteten, 
erkannte ich als dieses Thema und als Möglichkeit, unerschöpflich Variationen hervorbtingen zu 
können, ohne im Einzelnen einer von mit definierten Struktur verbunden bleiben zu müssen. Ein Blick 
in unseren Hauptraum, zeigt Ergebnisse dieser Entwicklung anlässlich einer Ausstellung im Jahr 2004. 


Die Werkphase dieses Buches umfasst einen fast historisch zu nennenden Zeitraum, in dem wir noch 
völlig computerlos auf unsere kleine, durch Kunst, Musik, Natur, Hausbau und Familienleben 
bestimmte Welt konzentriert waren. Im Umfeld, bei Freunden, zeigte sich aber bereits die zunehmende 
Entwicklung einer fragwürdigen Vernetzungssucht. Obwohl in meiner Arbeit schon lange ein 
Computer hätte eingesetzt werden können, stand ein solcher erst 1998 erstmals auf einem unserer 
Schreibtische. Ich nutzte den Computer als Werkzeug zur Werkvorbereitung, blieb aber meiner 
manuellen Ausführung der Arbeiten bis 2010 treu. Im Grunde war eine neue Zeit angebrochen, ohne 
dass uns die Bedeutung davon viele Gedanken machte. 

1997/98 begann eine neue Werkphase, unsere Tochter Lena wurde geboten, in das nun fertiggestellte, 
150 qm große Dachgeschoss richtete ich mein neues Atelier ein, Christine bekam ein eigenes Studio für 
Ihren Flügel und bald schon (2000) wurde unser Haus zu einem Kunst- und Musikzentrum mit 
Ausstellungen und Konzerten: zum Institut für bildnerisches Denken. 


573 


Hoimar von Ditfurth: Die Entdeckung der Evolution schließt die Einsicht ein, dass unsere 
Gegenwart mit absoluter Sicherheit nicht das Ende (oder gar das Ziel) der Entwicklung sein kann. Dass 
diese Geschichte vielmehr auch in die Zukunft hinein über Zeiträume hinweg weiter ablaufen wird, die 
nicht weniger unermesslich sind als jene, die sie schon hinter sich gebracht hat. Unsere Gegenwart - wir 
selbst und die uns umgebene Natur - erweist sich aus dieser Sicht als ein seinem Wesen nach 
vorübergehendes, vor dem Hintergrund der kosmischen Geschichte als flüchtig anzusehendes 
Phänomen: als bloße Momentaufnahme einer Entwicklung, in der sie, betrachtet man die realen 
zeitlichen Proportionen einmal nüchtern, nicht mehr als einen winzigen Ausschnitt darstellt. 


Die Evolution erschließt ihren Geschöpfen immer weitere Bereiche der Transzendenz. Das Gehirn 
erzeugt den Geist nicht, der vermittels dieses Organs in unserem Bewusstsein aufgetaucht ist. Das 
Psychische, der Tatbestand des Scelischen, der sich aus den Gesetzen unserer materiellen Wirklichkeit 
auf keinerlei Weise ableiten lässt, könnte dadurch zustande kommen, dass die Evolution es 
fertiggebracht hat, unser Gehirn auf einen Entwicklungsstand zu bringen, der in ihm einen ersten 
Reflex des Geistes einer jenseitigen Wirklichkeit entstehen lässt. 

So verschafft die Evolution jenem Geist in zunehmendem Maße Eingang in diese Welt. Dass Evolution 
folglich als ein Entwicklungsprozess beschrieben werden könnte, in dessen Verlauf der Kosmos mit 
jenem geistigen Prinzip zu verschmelzen begonnen hat, das die Voraussetzung für seine Entstehung 
gewesen ist und für die Ordnung, die sich im Ablauf seiner Geschichte entfaltet. Wir können sagen, 
dass die Geschichte des sich evoluierenden Kosmos identisch ist mit der Geschichte des Auftauchens 
und der Ausbreitung des geistigen Prinzips und der Entfaltung des Seelischen. 


Die Existenz von Kunst beweist, dass der Horizont der Wirklichkeit weiter ist, als die Sprache reicht. 
Die Seiten der Wirklichkeit, die von der Kunst beschrieben, erfasst oder überhaupt erst zum 
Bewusstsein gebracht werden, sind deshalb um nichts weniger real als jene, die der Umgangssprache 
zugänglich sind. — Da Kunst so alt ist wie die menschliche Kultur, weit zurückreichend in die 
Dämmerung der Vorgeschichte, hat der Mensch offenbar von Anfang an "gewusst", dass Sprache nicht 
ausreicht, um die von ihm erlebte Wirklichkeit vollständig zu erfassen. 


Transzendentale Realität ist um nicht weniger real als die von uns erlebte Welt. Im Zusammenhang mit 
gesellschaftlichen Strukturen, künstlerischen Entwicklungen oder politischen Entscheidungen mögen 
wir uns als das Maß aller Dinge betrachten. Angesichts der objektiven Bedingungen unserer Existenz 
sind wir es mit Sicherheit nicht. Denn wir selbst sind nur Teil des Ganzen, Teil jener alles umfassenden 
Geschichte, die den ganzen Kosmos hervorgebracht hat. Die uns im bisherigen Ablauf dieser 
Geschichte zugewachsene Erkenntnisfähigkeit erweist sich als hoffnungslos unzureichend, wenn wir 
nach der Wahrheit dieser Welt fragen. Aber sie ist groß genug, um uns die Einsicht zu ermöglichen, 
dass die Welt nicht dort endet, wo sie selbst an ihre Grenzen stösst. 


574 


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Thema und Variation — Inhalt 


Vorwort 

Widmung 

Beschreibung 

Thema und Variation — Serien 1 bis 112 
Erinnerungen 

Impressum 


576 


Seite 5 
Seite 8 
Seite 12 
Seite 15 
Seite 572 
Seite 578 


Die sich in kosmischem Rahmen abspielende Evolution ist der Aspekt, unter dem 
sich der Augenblick der Schöpfung in unseren Gehirnen wiederspiegelt. Wir 
können hinzusetzen, dass der Prozess dieser Evolution offenbar an immer neuen 
kosmischen Plätzen auf immer umfassendere Weise fortwährend Transzendenz in 
erlebte Wirklichkeit verwandelt. So gesehen stellt Evolution nichts anderes dar als 
die Bewegung, die der Kosmos bei seiner Annäherung an das Jenseits vollzieht. So 
gesehen wird die Evolution in dem Augenblick an ihren natürlichen Endpunkt 
angekommen sein, in dem der Kosmos mit dem Jenseits zusammenfällt. Ein 
Ereignis, das gleichbedeutend wäre mit dem Ende des Schöpfungsaugenblicks. 


577 


Literatur Dank 


aus Büchern von Hoimar von Ditfurth an meine Frau Christine, die mir in jenen Jahren mit Rat 
und Tat zur Seite stand und in diesem konkreten Fall der 
Seite 6: Bucherstellung für die Durchsicht des Manusktipts.. 

aus Der Geist fiel nicht vom Flimmel 

Dankbar erinnern möchte ich an dieser Stelle auch an Dr. 
Jörg Becker, damaliger Museumsleiter in Goch, der 1996 die 
Ausstellung „Thema und Variation“ initiierte, sowie an die 
Galeristin Simone Cogniat, die in ihre Basler Galerie 1997 


Seite 10, Seite 574 und Seite 577: 
aus Wir sind nicht nur von dieser Welt 


beide Bücher dtv-Verlag zur Ausstellung „Räumliche Serien“ einlud. 
Beide sind heute leider bereits verstorben. 
Abbildungen Impressum - Werke Band VII 


Einband: Detail Serie 076 
Vorsatzblatt vorne: Detail 024-7 
Vorsatzblatt hinten: Detail 036-12 


Seite 2: Schema Serie 076 
Seite 4: 076-6 

Seite 7: Detail Serie 076 
Seite 9: 091-3 

Seite 10: 088-50 


Kapiteltrennung, Seiten 11, 571, 575 
014-6, 025-12, 035-5 


Buntstift-Zeichnungen, 
Seite 577: 088-10 
Seite 580: 088-19 (invertiert) 


Herausgeber 

Institut für bildnerisches Denken 
Bündtenweg 4a, 4453 Nusshof, Schweiz 
0041(0)61-5997627 
www.institut-fuer-bildnerisches-denken.de 


Konzept und Gestaltung 
Gerd Jansen, Nusshof 
www.gerd-jansen.de 
www.countune.com 
www.bild-konzepte.com 


Satz, Lithographie und Druck 
Gerd Jansen 


aktuell ist das Buch lediglich als PDF-Version verfügbar 


Auflage 


Copyright 2022 
Gerd Jansen 


ISBN noch nicht beantragt 


578 


Die Werkbuchreihe Gerd Jansen 


Band I / Arbeiten 1975 — 1980 


Band II / Arbeiten 1981/82 


Band III / Arbeiten 1983/84 


Band IV / Arbeiten 1985 


Band V / Arbeiten 1986 


Band VI / Arbeiten 1988 — 1990 
Band VII / Arbeiten 1991 — 1996 


Band VIII / Arbeiten 1997 — 2008 


Band IX / Arbeiten ab 2009 
Nachtrag ab 2017 


Nachtrag ab 2022 


Musik im Bild? 
Ergänzungsband: CHOPIN - Illustrationen 1975 - 2020 
Ergänzungsband: Zwei multimediale Installationen 


Gedankenmodelle 


Ein Experiment zur Ganzheit 
ISBN 3-00-007984—-X 


Das Weltall als Idee 
ISBN 3-935166-02-8 


Die Komplementarität von Feld und Gestalt 
ISBN 978-3-00-025726-1 

Ergänzungsband: Arbeiten 1987 — Skulpturen, Modelle, Zeichnungen 
Das Prinzip der Wiederholung 


Thema und Variation 


Bilder als Musik: Zahlen 


Ergänzungsband: Lichtinstallationen 
Ergänzungsband: Institut für bildnerisches Denken 


countune 
Der Schwarze Planet — Bilderbuch einer neuen Erde 


Nullpunkt — Bilderbuch eines neuen Bewusstseins 


Gerd Jansen, 1956 in Goch am Niederrhein geboren, studierte Physik in Göttingen und Bildhauerei an der 
Kunstakademie in Düsseldorf. Seine Vision, auf der Grundlage des Einheitsgedankens für seine 
bildnerische Arbeit ein Kompositionssystem zu finden, erfüllte sich mit Verwendung der Natürlichen 
Zahlen (Band VII. Der darüber hinaus gehende Schritt, nämlich die Verwendung ausschließlich einer 
einzigen Kompositionsregel, wird in der Werkreihe countune (Band IX) deutlich. Die Buchreihe zeigt diesen 


außergewöhnlichen Weg. 


Seit 2021 lebt Gerd Jansen in Nusshof in der Schweiz. Mit seiner Frau, der Pianistin Christine Jansen, 
gründete er im Jahre 2000 das Institut für bildnerisches Denken. 


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